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    <title>Bekenntnisse des Zweifels</title>
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    <dc:publisher>pattyv</dc:publisher>
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    <title>Bekenntnisse des Zweifels</title>
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  <item rdf:about="http://patty.twoday.net/stories/6077017/">
    <title>DAS Foto meines Lebens III (Zeilen DIREKT vom Pan)</title>
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    <description>Überraschung gelungen, auch wenn ich - zu Pattys großer Enttäuschung - schon im Auto beim Abholen vom Bahnhof sah, wo sie gewesen war. Das erste Mal in mehr als sechs Jahren - also seitdem wir zusammen sind - war sie geschminkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und das Ergebnis: Die Fotos sind super schön, einzigartig, bringt sie noch schöner zur Geltung als sonstige Fotos von ihr. Da merkt man, dass Profis am Werk waren. Wer nun also Pattys Blogeintrag liest: Glaubt es ihr nicht, sie ist immer viel zu selbstkritisch. Denn das Ergebnis ist wirklich super. Bildhübsch! Werde es rahmen lassen und aufhängen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Also, liebes Team: Ihr habt tolle Arbeit geleistet, sie ist auf den Fotos noch hübscher als in Wirklichkeit, und das hinzukriegen ist bereits verdammt schwer. Die Augen sind übrigens traumhaft schön!!!!!</description>
    <dc:creator>pattyv</dc:creator>
    <dc:subject>Ein neuer Tag</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 pattyv</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-04T20:09:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://patty.twoday.net/stories/6076889/">
    <title>DAS Foto meines Lebens II</title>
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    <description>&lt;img title=&quot;In den Händen der Stylisten vollzog sich die Verwandlung von der Raupe zum Schmetterling&quot; height=&quot;227&quot; alt=&quot;In den Händen der Stylisten vollzog sich die Verwandlung von der Raupe zum Schmetterling&quot; width=&quot;340&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/patty/images/Styling.jpg&quot; /&gt;Angereichert mit zahllosen Eindrücken des heutigen Tages, sitze ich noch immer ein wenig verstört hier, um für mich ein abschließendes Resümee ziehen zu können. Wo fange ich an, wo höre ich auf?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es war auf jeden Fall sehr viel professioneller und seriöser, als ich dachte. Uuuund! Ich war megamäßig aufgeregt! Kaum in Worte zu fassen, wie sehr, was meines Erachtens auch ein riesiges Problem war. Für MICH wohlgemerkt, da ich innerlich verkrampft war. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Pan, der mich wohl am besten kennt, wird sich ohnehin wundern, dass ich mich freiwillig vor die Kamera gestellt habe, die ich ansonsten fürchte wie der Teufel das Weihwasser, denn wenn irgendwo ein Objektiv auftaucht, bin ich ansonsten die Erste, die flüchtet. Und dann begebe ich mich freiwillig in diesen Workshop. Wahnsinn!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Missen möchte ich die Erfahrung aber keinesfalls: ich habe mich heute zum ersten Mal geschminkt gesehen, weswegen ich auch nicht aus dem über mich selbst staunenden Schmunzeln herauskam, obwohl ich mich anfänglich wie ein Clown mit Farbe im Gesicht fühlte. Mich reut auch das Geld nicht, dafür aber das, das heißt mein Endergebnis, was ich aber weder dem Team noch dem Fotografen zuschreibe, denn bis auf eine weitere Teilnehmerin, wurden meinem subjektiven Verständnis gemäß aus allen unscheinbaren Gänseblümchen des Workshops allesamt prachtvolle Rosen. Unfassbar, welch verborgene Schönheit in den einzelnen Damen schlummerte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und doch! Meine Metamorphose ist nicht gelungen. Und davor hatte ich Angst. Vor diesem Gefühl, dass sich jetzt enttäuscht in mir ausbreitet. Möglicherweise jammere ich aber auf einem zu hohen Niveau, denn was mir konkret missfällt, hat die Natur mir im Laufe der letzten Jahre leider ins Gesicht gemeißelt: Falten. Irgendwie hatte ich trotzdem gehofft, dass man die Erfahrungslinien, ein tröstlicherer Begriff der Veranstalter, vornehmlich auch jene um die Augen, einfach irgendwie wegzaubern könnte, obwohl mir andererseits natürlich bewusst war, dass ich mich an keinem Illuionsseminar bei Herrn Copperfield angemeldet habe. &lt;img title=&quot;Die wohl aufregendste Phase des Workshops: beim Fotografen.&quot; height=&quot;262&quot; alt=&quot;Die wohl aufregendste Phase des Workshops: beim Fotografen.&quot; width=&quot;397&quot; align=&quot;left&quot; class=&quot;left&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/patty/images/Shooting.jpg&quot; /&gt; Darüber hinaus missfallen mir meine Haare. Nicht gänzlich, aber doch jene Endsträhnen, denen man die Strapazen der von mir fast täglich vor- genommenen Glättung an- sieht. Auch hier hatte ich ein wenig auf Magie gehofft. Vielleicht bin ich aber auch mit zu großen Erwartungen, nein vielmehr sehnsuchtsreichen Hoffnungen, zu diesem Workshop, welche aufgrund meiner überkritischen Einstellung mir selbst gegenüber gar nicht realisiert werden konnten. Das Team war supernett, das gesamte Arrangement drum herum eingespielt und herzlich fürsorgend. Jeder leistete, was er in der vorgegebenen Zeit zu leisten vermag. Vielleicht hatte ich auf ein Wunder gehofft. Ein Kuriosum, das ich bei den anderen Teilnehmerinnen auch realisiert sah, weswegen ich meine Enttäuschung auch mir selbst zuschreibe. Vielleicht muss ich mir auch ehrlicher Weise eingestehen, dass man aus Unkraut keinesfalls die Königin aller Blumen zaubern kann, obwohl der Kern des Fotos, meine Augen, so ausdrucksstark blicken, als würde die Sonne daraus strahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin gespannt, was der weitaus unkritischere Pan dazu sagt, den ich mit diesem Foto eigentlich überraschen wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
NACHTRAG (22.50 Uhr):&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe mir eben noch mal den direkten Vergleich zwischen Vorher- und Nachher-Foto von mir angesehen. Dazwischen liegen WELTEN! Das Team hat wirklich hervorragend gearbeitet und doch loderte wohl eine kleine Flamme namens Hoffnung in mir, dass das vorstellbar Übersteigende möglich sein könnte.</description>
    <dc:creator>pattyv</dc:creator>
    <dc:subject>Ein neuer Tag</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 pattyv</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-04T17:40:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://patty.twoday.net/stories/6075854/">
    <title>DAS Foto meines Lebens!?</title>
    <link>http://patty.twoday.net/stories/6075854/</link>
    <description>Schon von Anfang an, sprich seit letzter Woche, als ich zum ersten Mal davon las, hatte ich ein zwiespältiges Gefühl. Einerseits reizte es mich, andererseits hatte ich auch Angst davor. Der Reiz lag darin, wissen zu wollen, was man rein optisch aus mir herausholen kann. Die Angst wiederum darin, trotz aller Mühen eines professionellen Teams, ein (für mich) niederschmetterndes Ergebnis zu erzielen? Die Internetseite lockte mit viel versprechenden  Vorher-Nachher-Fotos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Workshop selbst dauert nur drei Stunden, kostet aber 129 Euro! Wollte ich mir das wert sein? Oder war doch nur alles Scharlatanerie? Da ich mich nicht lächerlich machen will, verweise ich an dieser Stelle auch ganz bewusst nicht auf die Internetseite. Selbst der lokale Radiosender verloste eine Teilnahme für diesen Workshop. Sicherlich kein Garant für Seriösität, aber vielleicht ein Mini-Indiz?  Auch die Recherche nach dem morgen im Einsatz stehenden Fotografen Guido Karp, von dem ich mehrfach las, dass er mit einer der bekanntesten Konzert- und Musikerfotografen Deutschlands sei, trug nicht zwingend zum Zweifeln bei, obwohl ich nach wie vor nicht bedenkenlos bin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber für Zweifel ist es inzwischen zu spät, denn ich habe mich heute nach langem Zögern verbindlich für morgen angemeldet  und den vorletzten Platz ergattert, was ich insofern weiß, als dass ich das seit letzter Woche online verfolgt habe. Warum ich bis jetzt noch immer nicht Ross und Reiter, sprich den Namen der einmaligen Veranstaltung in unserer Gegend genannt habe? Weil ich fürchte, dass jemand, der an diesem Workshop schon teilgenommen hat oder jemanden kennt, der das tat, mich möglicherweise warnen möchte, doch dafür ist es jetzt einfach zu spät. Ich wollte mich auch nicht ärgern müssen, eine Chance vertan zu haben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder habe ich mehrfach am Tag auf die Internetseite gesehen und wahrgenommen, wie die freien Plätze immer weniger wurden. Ein bisschen hatte ich gehofft, dass vielleicht auch die letzten beiden freien Plätze einfach ausgebucht sind, wenn ich mich das nächste Mal einloggte, obgleich ich wusste, dass ich dann gewiss betrübt gewesen wäre. Aber die Plätze hielten sich wacker. Buchen, ja oder nein? Das war hier die Frage. Insgesamt habe ich drei Anläufe gebraucht, bis ich das Formular endlich verbindlich ausfüllte. Tja und mit dieser zugesagten und nicht gänzlich dem Schicksal überlassenen Variante muss ich nun auch mit dem Zweifel und der Unsicherheit leben. Aber wie heißt es so schön? Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Gewissheit, ob sich der finanzielle Einsatz gelohnt hat, werde ich letztlich morgen so gegen 15.30 Uhr haben, denn dann ist mein Workshop vorüber und ich um ein wertvolles Großprint, wie die Veranstalter schreiben, sowie einer CD mit rund 50 bis 100 Fotos der Session und Styling- und Schminktipps reicher, wobei ich auf letztgenanntes auch verzichten könnte. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einmal mehr gilt der Grundsatz: Wait and see </description>
    <dc:creator>pattyv</dc:creator>
    <dc:subject>Ein neuer Tag</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 pattyv</dc:rights>
    <dc:date>2009-12-03T22:30:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://patty.twoday.net/stories/6065146/">
    <title>Tabula Rasa</title>
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    <description>Genauso wie man sein Auto in der Regel alle zwei Jahre vom TÜV kontrollieren lässt, sollte man hin und wieder auch seine freundschaftlichen Beziehungen einer Qualitätsprüfung unterziehen, um sie im schlimmsten Fall, wenn das Miteinander inzwischen soviel Rost angesetzt hat, dass sie unvorhersehbar auseinander zu brechen droht, verschrotten zu lassen. Wenn nichts mehr zu retten ist, ist nichts mehr zu retten. Punkt. Das muss man sich dann auch trotz aller Bekümmernis darüber eingestehen, um einen klaren Schlussstrich darunter setzen zu können. Nein, es geht hier nicht darum, mit jemandem abzurechnen oder von jemandem schlecht zu reden. Es geht vielmehr darum, mein Leben in Ordnung zu bringen, es fein zu justieren, um erkennen zu können, was noch da ist und was ich aus dem Gebliebenen machen kann und machen will. Mit Halbherzigem und Oberflächlichkeit mag ich in meiner Freizeit nicht leben müssen. Es reicht, wenn sich diese beiden Unannehmlichkeiten in meinem Berufsalltag an meine Seite gesellen. Privat brauche ich das nicht. Deswegen habe ich mich, auch um mich vor weiteren Verletzungen zu schützen, dazu entschieden, Menschen, von denen ich glaubte, ich pflege eine freundschaftliche Beziehung zu ihnen, den Status Freund auf Bekannter herunterzustufen. Interessant wäre in diesem Zusammenhang gewiss eine Erklärung meinerseits, wo die Grenzen zwischen Bekannter und Freund liegen beziehungsweise wie ich beides definiere, was an dieser Stelle aber den Rahmen sprengen würde, zumal ich mich jetzt erst einmal damit auseinander setzen muss und möchte, das Geschehene in mein Leben zu integrieren, sprich mir einzugestehen, dass da gar nicht viel ist, auf das ich aufbauen kann, aber ich will mir auch keine Scheinfreunde einbilden, bloß um zu glauben, dass sich jemand für mich und mein Leben interessiert und ich nicht alleine bin.</description>
    <dc:creator>pattyv</dc:creator>
    <dc:subject>Des Lebens muede</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 pattyv</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-27T08:47:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://patty.twoday.net/stories/6053016/">
    <title>Tickende Zeitbombe</title>
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    <description>Emotional bin ich derzeit so aufgewühlt, dass ich gar nicht weiß, wohin mit all diesen Gefühlen, die ich auch nicht sortiert bekomme. Es geht um mein Leben, meine Zukunft, meine Existenz. Immer dann, wenn die Waagschale der Entscheidung erkennbar ihr Gleichgewicht verliert und es darauf hinauslaufen könnte, dass ich einen zielgerichteten Beschluss fasse, kommt von irgendwo eine neue Unwägbarkeit hinsichtlich dessen, ob es richtig ist, mich für diese eine Seite zu entscheiden. Beide Seiten haben Vor- und Nachteile. Ein Ja beinhaltet ein Stückchen Sicherheit, dafür mache ich mich mit diesem Ja, wenn ich es denn gebe, zum Deppen. Ein Nein bewahrt meine Würde, bringt aber sehr viel Unsicherheit mit sich, und vielleicht auch eine komplettes Umwerfen meines bisherigen Lebens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Montag muss ich mich allerspätestens entscheiden. Länger kann ich es nicht hinauszögern. Es wird definitiv kein eindeutiges richtig oder falsch geben. Grundsätzlich möchte ich mich aber nicht mehr länger zum Deppen machen lassen. In letzter Zeit ist mir aufgefallen, dass gerade das mich unendlich verärgert und auch unsagbar traurig macht, weil ich das Gefühl habe, dass man mich nicht ernst nimmt und ich mich dann zeitgleich als Mensch zurückgesetzt fühle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor einem Jahr an Weihnachten ist mein Opa gestorben. Das war auch ein Einschnitt in meinem Leben. Kein so gravierender wie der Tod meiner Oma, aber ähnlich. Jetzt scheint das Ende diesen Jahres auch keinen guten Ausklang nehmen zu wollen, fast egal, wie ich mich entscheide.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn ich könnte UND den Mut hätte, würde ich mich am liebsten auch vor den Zug werfen, obwohl ich an anderer Stelle einmal schrieb, dass ich eine solch blutige Variante des Freitodes nicht wählen würde, um denen, die einen finden, unnötiges Leid zu ersparen. Momentan scheint es mir aber gerade gut genug. Aber keine Angst! Ich mache es nicht! Ich würde es gerne, weil ich glaube, dass dann alle Bürden weg sind und ich frei von Lasten bin, das heißt überhaupt frei. An Wiedergeburt glaube ich ja nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie gerne würde ich meine Würde UND die Sicherheit wahren beziehungsweise zumindest keine Angst spüren müssen, wenn ich mich für meine Würde entscheiden sollte. Und wenn ich schon im Konjunktiv bin: ich würde gleichermaßen gerne einfach mal die Rolle mit den Verursachern dieses Dilemmas tauschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der gängigen Bewertungskriterien bei der Frage, welche Nachrichten Nachrichtenwert haben, lautet Betroffenheit. So lange das Atomkraftwerk xy beispielsweise auf dem Mond gebaut wird, interessiert das vermutlich herzlich wenige; wenn das Atomkraftwerk dann aber plötzlich vor der eigenen Haustüre errichtet werden soll, ist der Aufschrei wegen der persönlichen Betroffenheit groß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich damit sagen will? Nichts anderes als im Absatz zuvor: ich würde gerne mal swichten, Rollentausch betreiben und jene vor die Frage stellen, die sie mir mit auf den Weg gaben. Im umgekehrten Fall wäre die Betroffenheit gegeben und damit gewiss (?) auch ein Grundmaß an Verständnis, mit dem ich unter den realen Bedingungen fern ab all meiner Wünsche aber nicht rechnen kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Momentan erscheint mir mein Leben eher rückläufig, fast so wie in dem Film &lt;a href=&quot;http://www.moviemaze.de/filme/2606/der-seltsame-fall-des-benjamin-button.html&quot;&gt;Der seltsame Fall des Benjamin Button&lt;/a&gt;. Persönliche Wertigkeit geht mehr und mehr verloren und man wird immer kleiner, kleiner, kleiner,  bis man irgendwann ganz verschwunden ist. Ja, irgendwann werde auch ich mich auflösen.</description>
    <dc:creator>pattyv</dc:creator>
    <dc:subject>Des Lebens muede</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 pattyv</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-20T17:37:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://patty.twoday.net/stories/6045154/">
    <title>Aufbruchstimmung</title>
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    <description>Ich kann das alles abwägende Sinnieren momentan gar nicht mehr abstellen. Im meinem Kopf surren Tausende von Gedanken wie ein undefinierbares Meer an Eintagesfliegen, das zu nächtlichen Stunde die hellsten Laternen der Stadt bevölkernd umgarnt. Wie soll ich da Klarheit finden? Sehen können, was das Richtige, was das Gute (für mich) ist? Es herrscht Aufbruchstimmung, genährt von menschlichen Enttäuschungen und reiner Verzweiflung. Vielleicht klappts anderswo doch besser als hier? Hier, wo mich kaum mehr etwas hält, wo es außerhalb der relativen Nähe zur Familie nur noch zwei befreundete Menschen gibt, die möglicherweise bekümmert wären, wenn ich die Heimat verließe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Telefon kann aber in jeder anderen deutschen Stadt genauso gut schweigen wie hier. Schade, dass ich mich nicht 20 Jahre zurückbeamen kann, denn dann würde ich die Weichen mit dem Wissen von heute anders stellen. Ganz anders. Zielgerichteter. Energischer. Es scheint, als hätte ich irgendwann einmal DEN, sprich meinen, Zug verpasst, dem ich seitdem zeitlebens mit alternativen Reisemöglichkeiten hinter zu kommen versuche, doch egal wie sehr ich mich darum mühe: der Zug ist jedes Mal erneut schon abgefahren, wenn ich denn einmal rechtzeitig am Bahnhof sein sollte. Das zermürbt.</description>
    <dc:creator>pattyv</dc:creator>
    <dc:subject>Des Lebens muede</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 pattyv</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-15T23:31:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://patty.twoday.net/stories/6042188/">
    <title>Tacheles</title>
    <link>http://patty.twoday.net/stories/6042188/</link>
    <description>Das Warten auf &lt;a href=&quot;http://patty.twoday.net/stories/5999501/&quot;&gt;Tag x&lt;/a&gt; und die Ungewissheit hat ein Ende, zumindest bald, genauer gesagt am Dienstag um 15.30 Uhr&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ja, heute bekam Tag x einen Freund namens Termin: Dienstag, 17. November, 15.30 Uhr. Das ganze Hadern, Spekulieren, all die Unsicherheit der vergangenen Wochen wird der Realität ins Auge sehen und entscheiden (müssen), ob sie dieser standhält. Mein Magen rebelliert, spürt schon heute das diesem Termin verändernd Innewohnende, gegen das ich mich nicht wehren kann. Sie werden zu zweit sein. Wir ebenfalls: meine Angst und ich. Aber gefühlt werde ich doch allein sein. Ich werde mir ja noch nicht mal selbst beistehen können. Wahrscheinlich nehmen wir, die Angst und ich, reiß aus und lassen nur noch den Schatten meiner selbst zurück, was vermutlich noch nicht einmal auffallen wird, da ich sowieso sprachlos sein werde.</description>
    <dc:creator>pattyv</dc:creator>
    <dc:subject>Angst</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 pattyv</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-13T18:52:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://patty.twoday.net/stories/6032435/">
    <title>Wie gehts weiter?</title>
    <link>http://patty.twoday.net/stories/6032435/</link>
    <description>So allmählich weitet sich mein Blick über den heimischen Tellerrand hinaus, spekuliert gedanklich Optionen, wobei ich noch nicht zu sagen vermag, ob ich wirklich den Mut hätte, aus fremden Tellern zu speisen, andererseits weiß ich aber auch, dass alle jene, die wirklich der Hunger peinigt, einfach froh sind, wenn sie überhaupt etwas bekommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich ist das Loch in meinem Magen aber noch nicht groß genug, wie sonst könnte ich wählerisch sein oder Ängste hegen? Die Not würde mich letztlich einfach zubeißen lassen.</description>
    <dc:creator>pattyv</dc:creator>
    <dc:subject>Angst</dc:subject>
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    <dc:date>2009-11-08T10:34:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://patty.twoday.net/stories/6030457/">
    <title>So ein Zirkus aber auch</title>
    <link>http://patty.twoday.net/stories/6030457/</link>
    <description>Den Tierschutz mal außer Acht lassend, mag man seitens der Darbietungen, die in einem Zirkus geboten werden, gespaltener Meinung sein; Fakt ist, dass ich für den derzeit in Würzburg weilenden von einst acht noch sechs Freikarten habe, die aber nur heute Abend gelten. All jene Personen, die ich im Laufe der Woche gefragt habe, ob sie Karten haben möchten, haben entweder gleich abgesagt oder mich auf heute vertröstet, wobei mich letztlich aber doch niemand zurückrief. Aus diesem Grunde bin ich eben sogar aus lauter Verzweiflung, weil ich es einfach schade finde, wenn die Karten ungenutzt verfallen, in unserem Haus umhergelaufen, um die Nachbarn kurzfristig darauf anzusprechen  etwas, was ich noch niemals zuvor gemacht habe! Von den wenigen, die zuhause waren, hat aber leider niemand Karten gewollt, insofern schmälert sich der Applaus für die Artisten bedauerlicherweise.</description>
    <dc:creator>pattyv</dc:creator>
    <dc:subject>Ein neuer Tag</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 pattyv</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-06T17:59:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://patty.twoday.net/stories/6026143/">
    <title>Zum Warten verdammt</title>
    <link>http://patty.twoday.net/stories/6026143/</link>
    <description>Die Zeit nagt an den Tagen, an denen ich mich von einem zum anderen hangle, nicht wissend, was die Zukunft bringt, aber allzu lange kann die Entscheidung ja nicht mehr dauern.</description>
    <dc:creator>pattyv</dc:creator>
    <dc:subject>Ein neuer Tag</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 pattyv</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-04T07:52:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://patty.twoday.net/stories/6015829/">
    <title>This is it</title>
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    <description>Wie gerne hätte ich den King of Pop noch einmal live gesehen. Leider war mir das nicht vergönnt, weswegen ich mir heute Michael Jacksons This is it, ein Film, der weltweit nur zwei Wochen im Kino läuft und über die Proben zu den geplanten Comeback-Konzerten berichtet, angesehen habe. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Tja, was soll ich sagen? Nach all der Publicity im Vorfeld bin ich mit relativ hohen Erwartungen ins Kino gegangen, die zwar einerseits nicht enttäuscht wurden, weil ich Jackos Musik einfach mag und seinen Tanzstil faszinierend finde. Andererseits war ich aber doch erschrocken über diesen mageren Menschen, der trotz allem so gar keine Falten zu haben schien, wobei ich an dieser Stelle ergänzend hinzufügen muss, dass die Kamera niemals ein Closeup von ihm zeigte. Spektakulär oder außergewöhnlich fand ich den Film jetzt allerdings nicht. Die Tatsache, wie detailliert und feingliedrig die Show als kleines Wunder geplant und inszeniert wurde, hingegen schon. Ich ging jedoch auch davon aus, dass man viel mehr von und über Michael selbst erfährt. Klar wurden auch immer wieder kurze Szenen gezeigt, aus denen ersichtlich wurde, was für ein Perfektionist er ist, wobei sein Kleidungsstil diesbezüglich manchmal eher aus dem Zufallsprinzip zusammengewürfelt schien. Ja, es waren Proben. Proben, die sich über den Zeitraum von April bis Juni 2009 erstreckten. Und ja, ich tapeziere auch nicht im kleinen Schwarzen, das ich sowieso nicht habe. Aber Michael. Der (umstrittene) Musikgott. Zu kurze Hosen waren mir geläufig, aber ein nicht abgestimmtes Farbenspiel? Egal! Darum gehts hier auch gar nicht. Vielleicht war das ja auch ein Stück unausgesprochenes Stück Privatsphäre, von der ich mich so viel mehr gewünscht habe. Mehr Michael privat. Zum Beispiel was er in den Pausen gemacht hat, was er isst, ob und was er liest, mit wem er sich wie und über was unterhält. Aber wer hatte das filmen sollen, ohne das Authentizität verloren geht?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nein, ich bin nicht enttäuscht, vielleicht minimal betrübt, weil ich dachte, dass ich Michael  laut Liste des US-Wirtschaftsmagazins &quot;Forbes&quot; übrigens der drittreichste tote Promi nach Modeschöpfer Yves Saint Laurent und dem Musical-Schreiber-Duo Rodgers und Hammerstein - als Mensch nach dem Film ein bisschen besser verstehen oder einordnen könnte. Fans werden den Film bestimmt lieben. Ich möchte die Erfahrung des Filmes auch nicht missen, schließlich wurde ich für knapp zwei Stunden musikalisch sehr gut unterhalten, hatte zudem zeitweise auch ein paar Tränen in den Augen, war in dem Sinne also auch gerührt und konnte, wenn ich meinen Verstand die Zügel nahm, für 111 im Film abgetauchte Minuten lang auch daran glauben, dass Michael Jackson doch noch irgendwie da ist und mir einen kleinen Teil davon schenkt.</description>
    <dc:creator>pattyv</dc:creator>
    <dc:subject>Ein neuer Tag</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 pattyv</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-28T18:34:00Z</dc:date>
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    <title>Alte Kriegsverletzung</title>
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    <description>Mittlerweile ist es 22 lange Jahre her, dass mich mein damaliger, erster Freund mit dem Auto anfuhr und daraufhin mein Sprunggelenk und mein Schienbein gebrochen waren. Dieser dadurch bedingte Aufenthalt im Krankenhaus und der ein Jahr später, als die Schrauben und Drähte wieder aus meinen Fuß herausgenommen wurden, waren meine einzigen beiden Krankenhausaufenthalte im Leben. In all den Jahren danach hatte ich ab und zu, ohne den Grund dafür benennen zu können, immer wieder mal kurzzeitige Probleme mit meinem Fuß, die mich haben humpeln lassen. Wie bereits gesagt: es waren kurzzeitige Probleme. Inzwischen hat sich  ungefähr seit der Mitte unseres USA-Urlaubes  jedoch eine dauerhaftes Malheur eingeschlichen. Der Schmerz beim Laufen kommt IMMER. Es gab keinen beschwerdefreien Tag seit diesem ersten Tag in den USA, wo ich zunächst noch davon ausging, dass es so eine harmlose Phase wie sonst auch sei. Mittlerweile sorge ich mich deswegen aber, weil ich mir nicht erklären kann, wie so was passieren kann, da nichts weiter vorgefallen ist, mir zum Beispiel niemand ans Bein getreten hat oder ich umgeknickt bin. Nichts davon ist passiert und doch schmerzt mein Fuß schon kurz nach den ersten Schritten, die ich gehe (im Ruhezustand habe ich keinerlei Schmerzen). Was  mir absolut nicht einleuchten will, ist die Begründung dafür. Wieso ausgerechnet jetzt? Nach 22 Jahren? Obs an der Kälte liegt? Oder doch an der Abnutzung im Allgemeinen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damals habe ich meinen Eltern irgendeine Story erzählt, wie das passiert ist, da ich wusste, dass ich mit ihm nicht länger hätte zusammenbleiben dürfen, wenn sie die Wahrheit gekannt hätten. Da ich ihn aber abgöttisch liebte, war Anzeige und Schmerzensgeld tabu. Heute, das heißt momentan, ärgere ich mich darüber, aber auch nur deshalb, weil die Schmerzphase derzeit so endlos ist und mich das einfach nur nervt. Es ist jetzt wirklich Zeit zum Aufhören, hörst Du Schmerz?!</description>
    <dc:creator>pattyv</dc:creator>
    <dc:subject>Ein neuer Tag</dc:subject>
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    <dc:date>2009-10-22T00:00:00Z</dc:date>
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    <title>Gefühlte Wirklichkeit</title>
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    <description>Meine Gedanken eilen der Wirklichkeit voraus, nehmen zeitlich etwas vorweg, das sich zwar noch nicht bewahrheitet hat, in meinem Kopf aber schon derart gelebte Realität ist, vielleicht auch damit der Schlag, wenn er denn kommt, nicht so hart wird, obwohl er immer brutal sein wird. Ich sehe mich schon einen Abschiedsbrief (keinen, in dem ich mein Lebensende ankündige!) formulieren, hadere schon jetzt mit den richtigen Worten und überlege, was ich an Gefühlen offenbare und was nicht. Ich kann den Mechanismus des daran Denkens nicht mehr ausschalten. Es ist so, wie wenn man den ersten Dominostein in einer langen Reihe angestoßen hat, der unaufhaltsam seinen Weg nimmt, und zwar so lange, bis alle zu Fall gebracht sind.</description>
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    <dc:subject>Angst</dc:subject>
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    <dc:date>2009-10-19T22:26:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://patty.twoday.net/stories/5999501/">
    <title>Warten auf den Tag X</title>
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    <description>Irgendwann wird er kommen, dieser Tag, der mir schon seit Wochen Bauchschmerzen bereitet und mich im Unklaren lässt. Warten. Jeden Tag aufs Neue. Wie lange soll das noch so weitergehen? Maximal Obergrenze des Geduldens wäre so um Weihnachten herum, doch vermutlich wird die Ungewissheit schon im Vorfeld ins Siedewasser der Klarheit getaucht. Einerseits will ich es gar nicht wissen, weil ich vom Schlimmsten ausgehe beziehungsweise von einer Verschlechterung der jetzigen Situation, dessen bin ich mir sogar so sicher, dass ich in einer Wette Gliedmaßen zu setzen bereit wäre. Andererseits lässt die Fratze der Gewissheit auch keinen beängstigenden Spekulationsraum mehr. Wie heißt es so schön? Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende? Dabei will ich weder das Eine noch das Andere. Weder Schrecken noch Ende! Als ob ich auch nur ansatzweise dabei mitsprechen könnte!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird über mich hereinbrechen wie ein unverhoffter Regenschauer, der mich schirmlos völlig durchnässt zurücklässt, während ich mich schon die ganze Zeit gedanklich darauf einzustellen versuche, wie es sich durchnässt und schutzlos in Regen stehend anfühlt. Aber wie das nun mal so ist mit den Gedanken, der Kopie von bereits Erlebten oder der Imagination nahender Erlebnisse: sie sind ein schmaler Abklatsch der Realität, die ihren ganz eigenen Rhythmus und Intensität aufweist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Einem bin ich mir aber auch sicher  er, dieser Tag x, wird mir ganz gewiss den Boden unter den Füßen wegziehen, ich werde straucheln, möglicherweise stürzen. Ob ich die Kraft habe wieder aufzustehen, wird sich weisen.</description>
    <dc:creator>pattyv</dc:creator>
    <dc:subject>Angst</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 pattyv</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-18T23:18:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://patty.twoday.net/stories/5986381/">
    <title>Letzte Einkäufe und Hotelsuche</title>
    <link>http://patty.twoday.net/stories/5986381/</link>
    <description>&lt;i&gt;9. Oktober, 21.10 Uhr amerikanischer Zeit&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kool Aid und Medizin. Das sind die beiden Gründe, warum ich doch noch um diesen einen Tag unverhofften Urlaub froh bin. Beides hatte ich seit Tagen gesucht. Kool Aid, ein Getränkepulverkonzentrat mit Kultstatus in den Vereinigten Staaten, für meinen Bruder und Medizin, das heißt Medikamente gegen Husten-, Halsschmerzen und Grippe, für meine Mutter. Zu Beginn unseres Urlaubs hatte ich die Lieblingssorte Kool Aid, Grape, die ich meinem Bruder jedes Jahr mitbringe, häufig gesehen. In den letzten Tagen gar nicht mehr, weshalb wir am Ende sogar gezielt Geschäfte aufgesucht hatten, in denen es zwar Kool Aid gab, Grape aber immer ausverkauft war. Es war echt zum Verzweifeln. Heute war mir dann aber endlich das Glück hold. Für die Medikamente meiner Mum habe ich lediglich zu spät zu suchen begonnen, da es diese in jedem Walmart gibt, wo ich sie heute auch gefunden habe. Ja, in den Vereinigten Staaten wird Medizin auch ohne Rezept verkauft. Wie weit das Pensum reicht beziehungsweise ob es Grenzen gibt und wo diese liegen, kann ich allerdings nicht sagen. Ich habe mich für schlappe 4 Dollar (3 Euro) übrigens auch mit 200 Kopfschmerztabletten eingedeckt, für die ich in Deutschland 50 Euro hätte bezahlen müssen. Das aber nur mal am Rande erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und wie haben wir sonst den heutigen, Wetter durchwachsenen Tag genutzt? So gut wie gar nicht. Das heißt, dass wir einmal mehr einen geplanten Outlet-Store-Besuch einlegten, dort aber nichts kauften, außer einem Starbucks-Kaffee. Im Anschluss daran haben wir uns auf die Hotelsuche begeben, die sich heute über alle Maßen als schwierig erwies, obwohl wir bereits gegen 16 Uhr zu suchen begannen. Immer wieder hieß es, dass die Hotels ausgebucht seien. In einer anderen, für unsere Preisklasse noch tragbaren und vornehmen Übernachtungsstätte, hatte man nur noch einen Smoking-Room, in den wir probeweise mal hineinrochen. Das Zimmer war zwar sauber und adrett, alleine der kalte, abgestandene Rauch ließ uns dann aber doch weiterziehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etliche Zeit später sind wir in der Einöde dann aber doch noch fündig geworden und haben den Mann an der Rezeption, der uns ein geräumiges Zimmer mit hübschem Ausblick zu einem passablen Preis feilbot, auch mal nach dem Grund für diese, uns gänzlich überraschende Fülle gefragt, woraufhin wir erfuhren, dass an diesem Wochenende irgendein besonderes Sportevent sei. Welches konnte ich allerdings, trotz ausgiebiger Recherche im Internet, nicht ausfindig machen. Ich fand zwar ein paar Mini-Veranstaltungen, wie beispielshalber eine Regatta, aber nichts, was es für mich nachvollziehbar begründen könnte, so wie es eine Baseball-, American Football-, Basketball- oder Eishockey-Veranstaltung täte. Letztlich kann es mir ja auch egal sein. Wir haben unser Zimmer und fliegen morgen um 18 Uhr Ortszeit nach rund 4700 Kilometern, die wir in 15 Tagen gefahren sind, nach Hause.</description>
    <dc:creator>pattyv</dc:creator>
    <dc:subject>Urlaub</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 pattyv</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-11T01:10:00Z</dc:date>
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