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Aus der Welt der Nachrichten

Alles eine Frage der Relation!Was für die einen „Peanuts“ sind, sind für andere Jahresgehälter, doch wer kann, der kann, wie die bunten Meldungen aus den Nachrichtenticker mal wieder beweisen.

Scheich lässt Lamborghini für Ölwechsel nach London fliegen

Ein Scheich aus dem Nahen Osten hat seinen Lamborghini für einen Ölwechsel mehr als 10 000 Kilometer nach England und zurück fliegen lassen. Der Trip vom Emirat Katar nach London inklusive Service habe den Mann umgerechnet fast 30 000 Euro gekostet, berichtete die britische Zeitung „The Sun“. Lamborghini- Freunde unterstützen den extravaganten Service: «Wenn ein Besitzer sein Auto auf diese Weise instand halten will, dann ist das seine Entscheidung», sagte David Price vom Lamborghini Club Great Britain.

Sorry, aber das finde ich jetzt im höchsten Maße amüsierend. Der nachgebildete Adolf Hitler hat im neuen Berliner Wachsfigurenkabinett Madame Tussauds kaum eine Stunde überlebt, denn schon kurz nach der Eröffnung marschierte ein 41-Jähriger Mann auf die an einem Schreibtisch sitzende Figur und riss ihr – nach einem kurzen Handgemenge – den Kopf ab, was für die, die in den letzten Tagen kontrovers darüber diskutiert haben, ob der Wachs-Diktator überhaupt in eine solche Ausstellung gehört, sicherlich eine labende Botschaft ist.

Kein Haus, kein Auto, kein Job, dafür aber 245 000 Euro in der Tasche. Das, was sich wahrscheinlich jeder schon irgendwann mal gewünscht hat, einfach neu anzufangen, hat ein einfallsreicher, vom Leben gebeutelter Brite jetzt wahr gemacht, wobei er dafür seine Freunde zwar nicht verraten, aber doch verkauft hat.

Australier versteigert sein bisheriges Lebenswerk für 245 000 Euro
Sydney (dpa) - Ein britischer Einwanderer in Australien hat sein ganzes Hab und Gut für knapp 245 000 Euro im Internet versteigert. Der Höchstbieter erhält das Haus von Ian Usher in Perth mit dem gesamten Inhalt, sein Auto, seinen Job in einer Teppichfabrik und auch seine Freunde, die dem Neuankömmling einen Platz in ihrer Mitte versprochen haben. Über den Gewinner gibt es noch keine Angaben. Usher wollte nach einer Scheidung einen Neuanfang. Er will sein Haus lediglich mit dem Pass in der Hand verlassen.

Ich weiß nicht, ob der Teenager jede Nacht im Eisschrank schläft, aber so dumm nervenstark und cool er ist, liegt diese Überlegung recht nahe.

Eben beim Nachrichtenlesen entdeckt:

19-Jähriger verkauft Diebesgut seelenruhig an Eigentümer
3, 2, 1 - wieder meins: Ein 19-Jähriger aus Bochum hat seinem Nachbarn ein Zelt gestohlen, es auf der Internet-Plattform Ebay versteigert - und der Meistbietende war ausgerechnet der bestohlene Nachbar. Der 19-Jährige ließ sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen: Völlig selbstverständlich brachte er das ersteigerte Zelt in der Nachbarwohnung vorbei und kassierte die Auktions-Summe. Der Käufer alarmierte die Polizei. Die entdeckte bei dem 19-Jährigen noch weiteres Diebesgut und nahm ihn vorläufig fest.

Mal wieder Nachrichten gelesen:

Frauen verdienen in Deutschland 22 Prozent weniger als Männer

Frauen werden in Deutschland nach Angaben der EU- Kommission deutlich schlechter bezahlt als Männer. Demnach liegt der durchschnittliche Stundenlohn von Frauen um rund 22 Prozent unter dem der Männer. Damit gehört Deutschland zu den Staaten mit der größten Ungleichheit bei der Bezahlung von Männern und Frauen, sagte EU- Sozialkommissar Vladimir Spidla der „Welt“. Nur in Estland, Zypern und in der Slowakei seien die Unterschiede noch größer oder ebenso groß. Im EU-Durchschnitt verdienten Frauen 15 Prozent weniger.


Diese Tatsache macht mich absolut wütend, zumal sie jeglicher sachlichen Grundlage entbehrt. Kann es sein, dass jemand in unserem ach so fortschrittlichem Land allein aufgrund seines Geschlechts diskriminiert wird? Ja! Ist das zu fassen? Nein! Zumindest nicht für mich, die ich bedauerlicher Weise diesem Geschlecht angehöre. Natürlich ist mir diese Nachricht nicht unbekannt, schließlich ist es ja schon seit Jahrzehnten so, aber was kann ich konkret tun? Wenn ich könnte, würde ich die Gehälter von Männern und Frauen einfach mal switchen, nur damit sie wissen, wie ungerecht und erniedrigend sich das anfühlt. Was ist das Geschlecht für ein Maßstab, um Leistung zu beurteilen? Ein genauso einfallsreicher wie die Hautfarbe! Das macht mich echt rasend! Klar sind die wenigen Zeilen der Nachricht rasch aufgenommen, doch damit lebenslänglich leben zu müssen, schmerzt einfach nur dauerhaft und bringt nicht minder lange Nachteile, aber wen interessiert`s?

Besonders peinlich und ärmlich finde ich im Übrigen die Tatsache, dass Deutschland im EU-Durchschnitt zu den Staaten mit der größten Ungleichheit gehört (22 vs 15 Prozent).

Nobody is perfect - und das ist auch gut so!Als ich noch zur Schule ging, hatte ich an meinem Mäppchen ein „Nobody is perfect“-Button. Zum Glück hat sich das bis heute gehalten, wie eine Meldung aus den Nachrichten einmal mehr beweist. Ich persönlich empfinde das als wohltuend und erleichternd, dass keiner perfekt ist, wenngleich der Fehler in diesem speziellen Fall für die Verantwortlichen bestimmt höchst peinlich ist, zumal er für ein Jahr so öffentlich zur Schau getragen wird. Ich mag Personen mit Fehler und Macken, weil sie das Spezifische rauskehren und zeigen, dass die Individuen Mensch geblieben sind, obwohl natürlich niemand gerne Fehler begeht - ich eingeschlossen!

Doch hier die Nachricht, von der ich sprach:

MÜNCHEN IN BERLIN

München regiert für ein Jahr Berlin - allerdings nur auf den Berliner Telefonbüchern. Auf deren Titelseiten ist nach einem Bericht des „Tagesspiegels“ das falsche Rathaus abgedruckt. Im Hintergrund sei nicht etwa das Rote Rathaus in Berlin, sondern das Münchner Rathaus am Marienplatz zu sehen. Der verantwortliche TVG Verlag sprach von einem bedauerlichen Fehler. Zwei Bilddateien seien leider vertauscht worden. Erst in einem Jahr gibt es die nächste turnusgemäße Neuauflage.

Eben in den Nachrichten gelesen:

Kurz vor Beginn des Deutschen Ärztetages an diesem Dienstag hat Ärztepräsident Jörg-Dietrich Hoppe den Patienten eine Verschlechterung der medizinischen Versorgung in Aussicht gestellt. "Es ist inzwischen so, dass wegen der strikten Ausgabenbegrenzung nicht mehr alles für alle bezahlbar ist. Das heißt, eine Form von Rationierung medizinischer Leistung ist unumgänglich". Das sagte der Präsident der Bundesärztekammer der Zeitung "Die Welt".

Natürlich ist diese Information nicht gänzlich neu und den Versicherungsvertretern, die Menschen genau aus diesem Grund eine private Krankenversicherung ans Herz zu legen versuchen, längst als vortreffliche Argumentationshilfe bekannt, trotzdem beängstigt mich genau diese Tatsache: dass künftig wegen der strikten Ausgabenbegrenzung nicht mehr alles für alle bezahlbar ist. Ist das nicht der Wahnsinn?

Was genau unter diesem „alles“ verstanden wird, ist ja nicht näher definiert, aber meiner laienhaften Ansicht nach wird sich dieses „alles“ in den kommenden Jahren mangels finanzieller Mittel und der unvorteilhaften demografischen Entwicklung immer weiter reduzieren. Soweit ich mich entsinne soll unser Sozialstaat soziale Sicherheit garantieren und darüber hinaus soziale Gerechtigkeit anstreben, um die Teilnahme aller an den gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen zu gewährleisten, doch wie ist das unter diesen Umständen – laut aktuellem Armutsbericht ist inzwischen jeder vierte Bundesbürger von Armut betroffen oder muss durch staatliche Leistungen vor Armut bewahrt werden, zumal sich die soziale Kluft in Deutschland weiter vertieft und die Schere zwischen Arm und Reich weiter geöffnet hat - noch möglich?

Wieso leben wir in einem so reichen Land, in dem es solche eklatanten Unterschiede hinsichtlich der Versorgungsleistung gibt?

Soziale Sicherheit in einem engeren Sinne wird sogar so definiert, dass allen Mitgliedern einer Gesellschaft ein menschenwürdiger Lebensstandard gewährt werden soll, wobei sich jener an den durchschnittlichen Verhältnissen orientiert, was meines Erachtens auf fair ist. Abhängigkeit und Armut sollen dadurch im Vorfeld vermieden oder zumindest unmittelbar nach Eintreten behoben werden.

Soweit zur Theorie!

Die Realität belehrt uns jedoch eines Schlechteren und hinterlässt nur noch Angst vor der Zukunft, weil die einstigen im Mittelpunkt gestandenen Ideen von der Überwindung von Not und Armut sowie von der Gleichheit der Menschen einfach nicht mehr gegeben sind und die Erfahrung, dass manche gleicher sind als die anderen, zutiefst verunsichert.

Heute ist der internationale „Tag gegen Lärm“, entnahm ich einem virtuellen Zeitungsbericht, in dem folgende Ausführung stand:

Verkehrslärm belastet die Bevölkerung unvermindert stark. Das ist laut Umweltbundesamt das Ergebnis von Studien in großen Ballungsräumen und in der Umgebung stark befahrener Straßen. Ein ständig hoher Lärmpegel kann nachteilige gesundheitliche Wirkungen auf den menschlichen Organismus haben, wie Schlafstörungen oder Probleme mit dem Herzkreislaufsystem. Lärm kann krank machen. Das belegen Studien, die das Umweltbundesamt in Auftrag gab.
Das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden, steigt bei Männern um etwa 30 Prozent, falls sie längere Zeit in Gebieten mit hohem Verkehrslärm über 65 Dezibel wohnen. Es gibt einen direkten Zusammenhang zwischen Fluglärm und erhöhtem Arzneimittelverbrauch, wie zur Behandlung von Bluthochdruck, Herz- und Kreislauferkrankungen oder Depressionen. Das ergab eine Datenanalyse mit mehr als 800000 Personen, die im Umfeld eines deutschen Flughafens mit Nachtflugbetrieb wohnen. Menschen, die erhöhtem Nachtfluglärm ausgesetzt sind, leiden häufiger unter hohen Blutdruckwerten als Personen in ruhigeren Wohngebieten. Schon ein Anstieg des nächtlichen Fluglärmpegels um zehn Dezibel, erhöht das Risiko eines hohen Blutdrucks bei Frauen und Männern um rund 14 Prozent.


In der Stille Kraft tankenUnd was nehme ich, die ich fern ab eines Flughafens und stark befahrener Straßen wohne, jetzt durch diese Information in meinen heutigen Tag mit? Belastung fängt da an, wo es einen anderen stört. Sicherlich gibt es – in unserem reglementierten und in jeglicher Hinsicht nach Ordnung strebenden Land sowieso – Richtwerte, an denen die Grenze zwischen gesund und krank festzumachen gesucht wird, doch da jeder Einzelne zur Summe der Gesamtheit beiträgt, sollte man natürlich bei sich und in seinem Umfeld anfangen, seinen Beitrag zu leisten, die ihn umgebende Bevölkerung nicht willentlich zu „belärmen“. Muss der Fernseher oder die Stereoanlage denn wirklich so laut sein? Kann ich vielleicht nicht doch Kopfhörer benutzen?

Nein, ich verlange kein altruistisches Agieren, ein sich selbst in Gänze aufopferndes Verhalten, das die eigenen Wünsche völlig negiert, aber doch ein respektvolles Miteinander, wobei mir natürlich auch klar ist, dass ich diesen Gedanken etwas idealisiere, denn sonst gäbe es auch nicht so viele zivilgerichtliche Rechtsstreitigkeiten.

Aber wie heißt es in einem Sprichwort so treffend? "Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es heraus." Ja, daran möchte ich glauben und festhalten dürfen, obwohl ich natürlich auch in keinster Weise fehlerfrei bin!!!

Aus dem Nachrichtenticker:

Weltgrößte Saatgutbank auf Polarinsel Spitzbergen eröffnet

Longyearbyen - Auf der Polarinsel Spitzbergen ist die weltgrößte Saatgutbank eröffnet worden. Bis zu 4,5 Millionen Samen sollen dort eingelagert werden, um zu verhindern, dass im Katastrophenfall Kulturpflanzen wie Reis, Mais, Bohnen oder Kartoffeln verschwinden. Die Räume für die Saatgutbank wurden in einen Berg gesprengt. Die Temperatur beträgt dauerhaft minus 18 Grad. Die Lagerhallen sollen einen Atomkrieg und auch gigantische Überschwemmungen unbeschadet überstehen.

Ich frage mich gerade, ob mich das tröstlich stimmen soll, dass das Saatgut im Falle eines Atomkriegs sicher gelagert ist - so müssen wir uns zumindest zu diesem strahlenden Thema keine Gedanken mehr machen.

Im Vergleich zu anderen Städten ist Würzburg ja wirklich ein beschauliches Dorf, das schon bei einem solch „spektakulären“ Ereignis wie ein Auto von einem Behindertenparkplatz abschleppen in Wallung gerät. Wenn ich es gestern nicht mit eigenen Augen gesehen hätte, hätte ich es wahrscheinlich nicht geglaubt, dass gut 30 Menschen diesem schicksalsgebeutelten Happening zusahen. Darüber hinaus vermögen es so manche Zeitgenossen, diese harmonische Idylle des pulsierenden Fleckchens am Main durch ihr Verhalten in Aufregung zu versetzen. Bestes Beispiel entnehme ich gerade der hiesigen Tageszeitung, in der ich folgende Meldung fand:

70-Jähriger entblößt sich im Jugendgästehaus

70 Jahre alt war der Gast, der jetzt im Jugendgästehaus randaliert hat. Eigentlich wollte er dort mit seiner Frau und seinem Sohn übernachten. Wegen übermäßigen Alkoholgenusses verlor er die „Grundregeln für Anstand und Moral“, berichtet die Polizei. Der 70-Jährige habe eine 48 Jahre alte Reinigungs-Frau beleidigt, sein Geschlechtsteil entblößt und die Frau dann auf eine Holzbank gestoßen. Ein anderer Gast schritt ein, wurde aber von dem Rentner geschlagen. Die Polizei nahm den Mann fest.


Zu der oben stehenden Nachricht habe ich mir folgende Fragen gestellt:

Hat es ein 70-Jähriger mit Frau und Sohn, der selbst gewiss schon 40 Jahre auf diesem Planeten weilt, noch nötig, in einem Jugendgästehaus zu übernachten?

Geht die Bejahung der ersten Frage zeitgleich damit einher, dass der Senior sein Verhalten an der Bezeichnung Jugendgästehaus zu orientieren versucht, wobei diese Annahme ja andererseits schon ein Affront an die Jugend wäre.

Wieso schüttet sich der Rentner, der in diesem Alter doch eigentlich Vorbildfunktion haben sollte, dermaßen die Birne zu, dass er sich derartig gehen lässt? Dieser extreme Konsum von Alkohol kann meines Erachtens doch nichts mehr mit Genuss zu tun haben.


Ich würde ja gerne verstehen, aber soweit reicht mein Verstand dann wieder nicht!

 

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