Ein neuer Tag
Überraschung gelungen, auch wenn ich - zu Pattys großer Enttäuschung - schon im Auto beim Abholen vom Bahnhof sah, wo sie gewesen war. Das erste Mal in mehr als sechs Jahren - also seitdem wir zusammen sind - war sie geschminkt.
Und das Ergebnis: Die Fotos sind super schön, einzigartig, bringt sie noch schöner zur Geltung als sonstige Fotos von ihr. Da merkt man, dass Profis am Werk waren. Wer nun also Pattys Blogeintrag liest: Glaubt es ihr nicht, sie ist immer viel zu selbstkritisch. Denn das Ergebnis ist wirklich super. Bildhübsch! Werde es rahmen lassen und aufhängen!
Also, liebes Team: Ihr habt tolle Arbeit geleistet, sie ist auf den Fotos noch hübscher als in Wirklichkeit, und das hinzukriegen ist bereits verdammt schwer. Die Augen sind übrigens traumhaft schön!!!!!
Und das Ergebnis: Die Fotos sind super schön, einzigartig, bringt sie noch schöner zur Geltung als sonstige Fotos von ihr. Da merkt man, dass Profis am Werk waren. Wer nun also Pattys Blogeintrag liest: Glaubt es ihr nicht, sie ist immer viel zu selbstkritisch. Denn das Ergebnis ist wirklich super. Bildhübsch! Werde es rahmen lassen und aufhängen!
Also, liebes Team: Ihr habt tolle Arbeit geleistet, sie ist auf den Fotos noch hübscher als in Wirklichkeit, und das hinzukriegen ist bereits verdammt schwer. Die Augen sind übrigens traumhaft schön!!!!!
pattyv - am Freitag, 4. Dezember 2009, 21:09 - Rubrik: Ein neuer Tag
Angereichert mit zahllosen Eindrücken des heutigen Tages, sitze ich noch immer ein wenig verstört hier, um für mich ein abschließendes Resümee ziehen zu können. Wo fange ich an, wo höre ich auf?Es war auf jeden Fall sehr viel professioneller und seriöser, als ich dachte. Uuuund! Ich war megamäßig aufgeregt! Kaum in Worte zu fassen, wie sehr, was meines Erachtens auch ein riesiges Problem war. Für MICH wohlgemerkt, da ich innerlich verkrampft war.
Der Pan, der mich wohl am besten kennt, wird sich ohnehin wundern, dass ich mich freiwillig vor die Kamera gestellt habe, die ich ansonsten fürchte wie der Teufel das Weihwasser, denn wenn irgendwo ein Objektiv auftaucht, bin ich ansonsten die Erste, die flüchtet. Und dann begebe ich mich freiwillig in diesen Workshop. Wahnsinn!
Missen möchte ich die Erfahrung aber keinesfalls: ich habe mich heute zum ersten Mal geschminkt gesehen, weswegen ich auch nicht aus dem über mich selbst staunenden Schmunzeln herauskam, obwohl ich mich anfänglich wie ein Clown mit Farbe im Gesicht fühlte. Mich reut auch das Geld nicht, dafür aber das, das heißt mein Endergebnis, was ich aber weder dem Team noch dem Fotografen zuschreibe, denn bis auf eine weitere Teilnehmerin, wurden meinem subjektiven Verständnis gemäß aus allen unscheinbaren Gänseblümchen des Workshops allesamt prachtvolle Rosen. Unfassbar, welch verborgene Schönheit in den einzelnen Damen schlummerte.
Und doch! Meine Metamorphose ist nicht gelungen. Und davor hatte ich Angst. Vor diesem Gefühl, dass sich jetzt enttäuscht in mir ausbreitet. Möglicherweise jammere ich aber auf einem zu hohen Niveau, denn was mir konkret missfällt, hat die Natur mir im Laufe der letzten Jahre leider ins Gesicht gemeißelt: Falten. Irgendwie hatte ich trotzdem gehofft, dass man die „Erfahrungslinien“, ein tröstlicherer Begriff der Veranstalter, vornehmlich auch jene um die Augen, einfach irgendwie wegzaubern könnte, obwohl mir andererseits natürlich bewusst war, dass ich mich an keinem Illuionsseminar bei Herrn Copperfield angemeldet habe.
Darüber hinaus missfallen mir meine Haare. Nicht gänzlich, aber doch jene Endsträhnen, denen man die Strapazen der von mir fast täglich vor- genommenen Glättung an- sieht. Auch hier hatte ich ein wenig auf Magie gehofft. Vielleicht bin ich aber auch mit zu großen Erwartungen, nein vielmehr sehnsuchtsreichen Hoffnungen, zu diesem Workshop, welche aufgrund meiner überkritischen Einstellung mir selbst gegenüber gar nicht realisiert werden konnten. Das Team war supernett, das gesamte Arrangement drum herum eingespielt und herzlich fürsorgend. Jeder leistete, was er in der vorgegebenen Zeit zu leisten vermag. Vielleicht hatte ich auf ein Wunder gehofft. Ein Kuriosum, das ich bei den anderen Teilnehmerinnen auch realisiert sah, weswegen ich meine Enttäuschung auch mir selbst zuschreibe. Vielleicht muss ich mir auch ehrlicher Weise eingestehen, dass man aus Unkraut keinesfalls die Königin aller Blumen zaubern kann, obwohl der Kern des Fotos, meine Augen, so ausdrucksstark blicken, als würde die Sonne daraus strahlen.Ich bin gespannt, was der weitaus unkritischere Pan dazu sagt, den ich mit diesem Foto eigentlich überraschen wollte.
NACHTRAG (22.50 Uhr):
Ich habe mir eben noch mal den direkten Vergleich zwischen Vorher- und Nachher-Foto von mir angesehen. Dazwischen liegen WELTEN! Das Team hat wirklich hervorragend gearbeitet und doch loderte wohl eine kleine Flamme namens Hoffnung in mir, dass das vorstellbar Übersteigende möglich sein könnte.
pattyv - am Freitag, 4. Dezember 2009, 18:40 - Rubrik: Ein neuer Tag
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Schon von Anfang an, sprich seit letzter Woche, als ich zum ersten Mal davon las, hatte ich ein zwiespältiges Gefühl. Einerseits reizte es mich, andererseits hatte ich auch Angst davor. Der Reiz lag darin, wissen zu wollen, was man rein optisch aus mir herausholen kann. Die Angst wiederum darin, trotz aller Mühen eines professionellen Teams, ein (für mich) niederschmetterndes Ergebnis zu erzielen? Die Internetseite lockte mit viel versprechenden Vorher-Nachher-Fotos.
Der Workshop selbst dauert nur drei Stunden, kostet aber 129 Euro! Wollte ich mir das wert sein? Oder war doch nur alles Scharlatanerie? Da ich mich nicht lächerlich machen will, verweise ich an dieser Stelle auch ganz bewusst nicht auf die Internetseite. Selbst der lokale Radiosender verloste eine Teilnahme für diesen Workshop. Sicherlich kein Garant für Seriösität, aber vielleicht ein Mini-Indiz? Auch die Recherche nach dem morgen im Einsatz stehenden Fotografen Guido Karp, von dem ich mehrfach las, dass er mit einer der bekanntesten Konzert- und Musikerfotografen Deutschlands sei, trug nicht zwingend zum Zweifeln bei, obwohl ich nach wie vor nicht bedenkenlos bin.
Aber für Zweifel ist es inzwischen zu spät, denn ich habe mich heute nach langem Zögern verbindlich für morgen angemeldet – und den vorletzten Platz ergattert, was ich insofern weiß, als dass ich das seit letzter Woche online verfolgt habe. Warum ich bis jetzt noch immer nicht Ross und Reiter, sprich den Namen der einmaligen Veranstaltung in unserer Gegend genannt habe? Weil ich fürchte, dass jemand, der an diesem Workshop schon teilgenommen hat oder jemanden kennt, der das tat, mich möglicherweise warnen möchte, doch dafür ist es jetzt einfach zu spät. Ich wollte mich auch nicht ärgern müssen, eine Chance vertan zu haben.
Immer wieder habe ich mehrfach am Tag auf die Internetseite gesehen und wahrgenommen, wie die freien Plätze immer weniger wurden. Ein bisschen hatte ich gehofft, dass vielleicht auch die letzten beiden freien Plätze einfach ausgebucht sind, wenn ich mich das nächste Mal einloggte, obgleich ich wusste, dass ich dann gewiss betrübt gewesen wäre. Aber die Plätze hielten sich wacker. Buchen, ja oder nein? Das war hier die Frage. Insgesamt habe ich drei Anläufe gebraucht, bis ich das Formular endlich verbindlich ausfüllte. Tja und mit dieser zugesagten und nicht gänzlich dem Schicksal überlassenen Variante muss ich nun auch mit dem Zweifel und der Unsicherheit leben. Aber wie heißt es so schön? Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Gewissheit, ob sich der finanzielle Einsatz gelohnt hat, werde ich letztlich morgen so gegen 15.30 Uhr haben, denn dann ist mein Workshop vorüber und ich um ein „wertvolles Großprint“, wie die Veranstalter schreiben, sowie einer CD mit rund 50 bis 100 Fotos der Session und Styling- und Schminktipps reicher, wobei ich auf letztgenanntes auch verzichten könnte.
Einmal mehr gilt der Grundsatz: Wait and see …
Der Workshop selbst dauert nur drei Stunden, kostet aber 129 Euro! Wollte ich mir das wert sein? Oder war doch nur alles Scharlatanerie? Da ich mich nicht lächerlich machen will, verweise ich an dieser Stelle auch ganz bewusst nicht auf die Internetseite. Selbst der lokale Radiosender verloste eine Teilnahme für diesen Workshop. Sicherlich kein Garant für Seriösität, aber vielleicht ein Mini-Indiz? Auch die Recherche nach dem morgen im Einsatz stehenden Fotografen Guido Karp, von dem ich mehrfach las, dass er mit einer der bekanntesten Konzert- und Musikerfotografen Deutschlands sei, trug nicht zwingend zum Zweifeln bei, obwohl ich nach wie vor nicht bedenkenlos bin.
Aber für Zweifel ist es inzwischen zu spät, denn ich habe mich heute nach langem Zögern verbindlich für morgen angemeldet – und den vorletzten Platz ergattert, was ich insofern weiß, als dass ich das seit letzter Woche online verfolgt habe. Warum ich bis jetzt noch immer nicht Ross und Reiter, sprich den Namen der einmaligen Veranstaltung in unserer Gegend genannt habe? Weil ich fürchte, dass jemand, der an diesem Workshop schon teilgenommen hat oder jemanden kennt, der das tat, mich möglicherweise warnen möchte, doch dafür ist es jetzt einfach zu spät. Ich wollte mich auch nicht ärgern müssen, eine Chance vertan zu haben.
Immer wieder habe ich mehrfach am Tag auf die Internetseite gesehen und wahrgenommen, wie die freien Plätze immer weniger wurden. Ein bisschen hatte ich gehofft, dass vielleicht auch die letzten beiden freien Plätze einfach ausgebucht sind, wenn ich mich das nächste Mal einloggte, obgleich ich wusste, dass ich dann gewiss betrübt gewesen wäre. Aber die Plätze hielten sich wacker. Buchen, ja oder nein? Das war hier die Frage. Insgesamt habe ich drei Anläufe gebraucht, bis ich das Formular endlich verbindlich ausfüllte. Tja und mit dieser zugesagten und nicht gänzlich dem Schicksal überlassenen Variante muss ich nun auch mit dem Zweifel und der Unsicherheit leben. Aber wie heißt es so schön? Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Gewissheit, ob sich der finanzielle Einsatz gelohnt hat, werde ich letztlich morgen so gegen 15.30 Uhr haben, denn dann ist mein Workshop vorüber und ich um ein „wertvolles Großprint“, wie die Veranstalter schreiben, sowie einer CD mit rund 50 bis 100 Fotos der Session und Styling- und Schminktipps reicher, wobei ich auf letztgenanntes auch verzichten könnte.
Einmal mehr gilt der Grundsatz: Wait and see …
pattyv - am Donnerstag, 3. Dezember 2009, 23:30 - Rubrik: Ein neuer Tag
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Den Tierschutz mal außer Acht lassend, mag man seitens der Darbietungen, die in einem Zirkus geboten werden, gespaltener Meinung sein; Fakt ist, dass ich für den derzeit in Würzburg weilenden von einst acht noch sechs Freikarten habe, die aber nur heute Abend gelten. All jene Personen, die ich im Laufe der Woche gefragt habe, ob sie Karten haben möchten, haben entweder gleich abgesagt oder mich auf heute vertröstet, wobei mich letztlich aber doch niemand zurückrief. Aus diesem Grunde bin ich eben sogar aus lauter Verzweiflung, weil ich es einfach schade finde, wenn die Karten ungenutzt verfallen, in unserem Haus umhergelaufen, um die Nachbarn kurzfristig darauf anzusprechen – etwas, was ich noch niemals zuvor gemacht habe! Von den wenigen, die zuhause waren, hat aber leider niemand Karten gewollt, insofern schmälert sich der Applaus für die Artisten bedauerlicherweise.
pattyv - am Freitag, 6. November 2009, 18:59 - Rubrik: Ein neuer Tag
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Die Zeit nagt an den Tagen, an denen ich mich von einem zum anderen hangle, nicht wissend, was die Zukunft bringt, aber allzu lange kann die Entscheidung ja nicht mehr dauern.
pattyv - am Mittwoch, 4. November 2009, 08:52 - Rubrik: Ein neuer Tag
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Wie gerne hätte ich den King of Pop noch einmal live gesehen. Leider war mir das nicht vergönnt, weswegen ich mir heute Michael Jacksons „This is it“, ein Film, der weltweit nur zwei Wochen im Kino läuft und über die Proben zu den geplanten Comeback-Konzerten berichtet, angesehen habe.
Tja, was soll ich sagen? Nach all der Publicity im Vorfeld bin ich mit relativ hohen Erwartungen ins Kino gegangen, die zwar einerseits nicht enttäuscht wurden, weil ich Jackos Musik einfach mag und seinen Tanzstil faszinierend finde. Andererseits war ich aber doch erschrocken über diesen mageren Menschen, der trotz allem so gar keine Falten zu haben schien, wobei ich an dieser Stelle ergänzend hinzufügen muss, dass die Kamera niemals ein Closeup von ihm zeigte. Spektakulär oder außergewöhnlich fand ich den Film jetzt allerdings nicht. Die Tatsache, wie detailliert und feingliedrig die Show als kleines Wunder geplant und inszeniert wurde, hingegen schon. Ich ging jedoch auch davon aus, dass man viel mehr von und über Michael selbst erfährt. Klar wurden auch immer wieder kurze Szenen gezeigt, aus denen ersichtlich wurde, was für ein Perfektionist er ist, wobei sein Kleidungsstil diesbezüglich manchmal eher aus dem Zufallsprinzip zusammengewürfelt schien. Ja, es waren Proben. Proben, die sich über den Zeitraum von April bis Juni 2009 erstreckten. Und ja, ich tapeziere auch nicht im kleinen Schwarzen, das ich sowieso nicht habe. Aber Michael. Der (umstrittene) Musikgott. Zu kurze Hosen waren mir geläufig, aber ein nicht abgestimmtes Farbenspiel? Egal! Darum geht’s hier auch gar nicht. Vielleicht war das ja auch ein Stück unausgesprochenes Stück Privatsphäre, von der ich mich so viel mehr gewünscht habe. Mehr Michael privat. Zum Beispiel was er in den Pausen gemacht hat, was er isst, ob und was er liest, mit wem er sich wie und über was unterhält. Aber wer hatte das filmen sollen, ohne das Authentizität verloren geht?
Nein, ich bin nicht enttäuscht, vielleicht minimal betrübt, weil ich dachte, dass ich Michael – laut Liste des US-Wirtschaftsmagazins "Forbes" übrigens der drittreichste tote Promi nach Modeschöpfer Yves Saint Laurent und dem Musical-Schreiber-Duo Rodgers und Hammerstein - als Mensch nach dem Film ein bisschen besser verstehen oder einordnen könnte. Fans werden den Film bestimmt lieben. Ich möchte die Erfahrung des Filmes auch nicht missen, schließlich wurde ich für knapp zwei Stunden musikalisch sehr gut unterhalten, hatte zudem zeitweise auch ein paar Tränen in den Augen, war in dem Sinne also auch gerührt und konnte, wenn ich meinen Verstand die Zügel nahm, für 111 im Film abgetauchte Minuten lang auch daran glauben, dass Michael Jackson doch noch irgendwie da ist und mir einen kleinen Teil davon schenkt.
Tja, was soll ich sagen? Nach all der Publicity im Vorfeld bin ich mit relativ hohen Erwartungen ins Kino gegangen, die zwar einerseits nicht enttäuscht wurden, weil ich Jackos Musik einfach mag und seinen Tanzstil faszinierend finde. Andererseits war ich aber doch erschrocken über diesen mageren Menschen, der trotz allem so gar keine Falten zu haben schien, wobei ich an dieser Stelle ergänzend hinzufügen muss, dass die Kamera niemals ein Closeup von ihm zeigte. Spektakulär oder außergewöhnlich fand ich den Film jetzt allerdings nicht. Die Tatsache, wie detailliert und feingliedrig die Show als kleines Wunder geplant und inszeniert wurde, hingegen schon. Ich ging jedoch auch davon aus, dass man viel mehr von und über Michael selbst erfährt. Klar wurden auch immer wieder kurze Szenen gezeigt, aus denen ersichtlich wurde, was für ein Perfektionist er ist, wobei sein Kleidungsstil diesbezüglich manchmal eher aus dem Zufallsprinzip zusammengewürfelt schien. Ja, es waren Proben. Proben, die sich über den Zeitraum von April bis Juni 2009 erstreckten. Und ja, ich tapeziere auch nicht im kleinen Schwarzen, das ich sowieso nicht habe. Aber Michael. Der (umstrittene) Musikgott. Zu kurze Hosen waren mir geläufig, aber ein nicht abgestimmtes Farbenspiel? Egal! Darum geht’s hier auch gar nicht. Vielleicht war das ja auch ein Stück unausgesprochenes Stück Privatsphäre, von der ich mich so viel mehr gewünscht habe. Mehr Michael privat. Zum Beispiel was er in den Pausen gemacht hat, was er isst, ob und was er liest, mit wem er sich wie und über was unterhält. Aber wer hatte das filmen sollen, ohne das Authentizität verloren geht?
Nein, ich bin nicht enttäuscht, vielleicht minimal betrübt, weil ich dachte, dass ich Michael – laut Liste des US-Wirtschaftsmagazins "Forbes" übrigens der drittreichste tote Promi nach Modeschöpfer Yves Saint Laurent und dem Musical-Schreiber-Duo Rodgers und Hammerstein - als Mensch nach dem Film ein bisschen besser verstehen oder einordnen könnte. Fans werden den Film bestimmt lieben. Ich möchte die Erfahrung des Filmes auch nicht missen, schließlich wurde ich für knapp zwei Stunden musikalisch sehr gut unterhalten, hatte zudem zeitweise auch ein paar Tränen in den Augen, war in dem Sinne also auch gerührt und konnte, wenn ich meinen Verstand die Zügel nahm, für 111 im Film abgetauchte Minuten lang auch daran glauben, dass Michael Jackson doch noch irgendwie da ist und mir einen kleinen Teil davon schenkt.
pattyv - am Mittwoch, 28. Oktober 2009, 19:34 - Rubrik: Ein neuer Tag
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Mittlerweile ist es 22 lange Jahre her, dass mich mein damaliger, erster Freund mit dem Auto anfuhr und daraufhin mein Sprunggelenk und mein Schienbein gebrochen waren. Dieser dadurch bedingte Aufenthalt im Krankenhaus und der ein Jahr später, als die Schrauben und Drähte wieder aus meinen Fuß herausgenommen wurden, waren meine einzigen beiden Krankenhausaufenthalte im Leben. In all den Jahren danach hatte ich ab und zu, ohne den Grund dafür benennen zu können, immer wieder mal kurzzeitige Probleme mit meinem Fuß, die mich haben humpeln lassen. Wie bereits gesagt: es waren kurzzeitige Probleme. Inzwischen hat sich – ungefähr seit der Mitte unseres USA-Urlaubes – jedoch eine dauerhaftes Malheur eingeschlichen. Der Schmerz beim Laufen kommt IMMER. Es gab keinen beschwerdefreien Tag seit diesem ersten Tag in den USA, wo ich zunächst noch davon ausging, dass es so eine harmlose Phase wie sonst auch sei. Mittlerweile sorge ich mich deswegen aber, weil ich mir nicht erklären kann, wie so was passieren kann, da nichts weiter vorgefallen ist, mir zum Beispiel niemand ans Bein getreten hat oder ich umgeknickt bin. Nichts davon ist passiert und doch schmerzt mein Fuß schon kurz nach den ersten Schritten, die ich gehe (im Ruhezustand habe ich keinerlei Schmerzen). Was mir absolut nicht einleuchten will, ist die Begründung dafür. Wieso ausgerechnet jetzt? Nach 22 Jahren? Ob’s an der Kälte liegt? Oder doch an der Abnutzung im Allgemeinen?
Damals habe ich meinen Eltern irgendeine Story erzählt, wie das passiert ist, da ich wusste, dass ich mit ihm nicht länger hätte zusammenbleiben dürfen, wenn sie die Wahrheit gekannt hätten. Da ich ihn aber abgöttisch liebte, war Anzeige und Schmerzensgeld tabu. Heute, das heißt momentan, ärgere ich mich darüber, aber auch nur deshalb, weil die Schmerzphase derzeit so endlos ist und mich das einfach nur nervt. Es ist jetzt wirklich Zeit zum Aufhören, hörst Du Schmerz?!
Damals habe ich meinen Eltern irgendeine Story erzählt, wie das passiert ist, da ich wusste, dass ich mit ihm nicht länger hätte zusammenbleiben dürfen, wenn sie die Wahrheit gekannt hätten. Da ich ihn aber abgöttisch liebte, war Anzeige und Schmerzensgeld tabu. Heute, das heißt momentan, ärgere ich mich darüber, aber auch nur deshalb, weil die Schmerzphase derzeit so endlos ist und mich das einfach nur nervt. Es ist jetzt wirklich Zeit zum Aufhören, hörst Du Schmerz?!
pattyv - am Donnerstag, 22. Oktober 2009, 02:00 - Rubrik: Ein neuer Tag
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Die Tage bis zum Urlaubsantritt lichten sich allmählich. Was sich vor geraumer Zeit noch wie eine kleine Ewigkeit anfühlte, rückt inzwischen in greifbare, besser gesagt an zwei Händen abzählbare Nähe. Trotz aller Freude macht sich dennoch auch Nervosität breit. Zum einen wegen der Furcht vor Schweinegrippe, dann wegen des Kofferpackens und der damit verbundenen Sorge, dass ich etwas vergessen haben könnte und nicht zuletzt wegen des Wetters. Die ganzen Jahre zuvor sind wir fast ausnahmslos in Sonne garantierte Staaten der USA gereist. Nachdem wir diese aber allesamt schon gesehen haben und dieses Jahr nicht erst im Oktober beziehungsweise im November wegfliegen, haben wir eine weitaus nördlichere Route (mit europäischen Wetterverhältnissen) zusammengestellt. Wenn ich im Urlaub vor allen Dingen auf eins keine Lust habe, ist es kaltes Wetter.
Mal sehen, was kommt, …
Mal sehen, was kommt, …
pattyv - am Donnerstag, 17. September 2009, 00:54 - Rubrik: Ein neuer Tag
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Meine Güte, war das heute Nacht vielleicht kalt. Ich habe so arg gefroren, dass ich sogar die Heizdecke angeschaltet habe, zwar nur auf der kleinsten Stufe, mich aber dennoch zum ersten Mal seit langer Zeit wieder mit künstlich wärmender Unterstützung in den Schlaf gekuschelt. Vielleicht habe ich mich durch die extreme Hitze, die während des Sommers in der Dachwohnung herrschte, auch einfach an eine höhere Grundtemperatur gewöhnt, so dass die hiesigen Außentemperaturen mir bereits jetzt arktisch scheinen.
pattyv - am Samstag, 5. September 2009, 08:37 - Rubrik: Ein neuer Tag
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Sport ist Mord, naja nicht ganz! Er hält zumindest weitestgehend fit, wenn man ihn regelmäßig betreibt, was ich mir getrost auf meine Fahnen schreiben kann, zumindest was die Stetigkeit betrifft. Vier mal die Woche eine Stunde Crosstrainer (den meinigen habe ich Earl genannt). Einen sicht- oder fühlbaren Nutzen kann ich allerdings nicht erkennen, was die Motivation manchmal etwas erschwert, wobei mich mein schlechtes Gewissen, wenn ich nichts täte, doch immerzu dazu antreibt, sich mittlerweile vielleicht sogar schon als Zeit raubender Zwang in mein Leben geschlichen hat. Zwang insofern, als dass ich mich kaum dagegen wehren kann, die Ertüchtigung mir wie etwas, sagen wir einen Stapel schmutziges Geschirr, erscheint, das erledigt werden muss. Eine das Gewissen nicht peinigende Option, wie, „gehe ich heute ins Kino oder nicht?“, gibt es nicht, es sei denn ich bin im Urlaub oder es geht mir nicht gut. Natürlich wird mir der Sport, wenn ich das Earlen als solches bezeichnen kann, letztlich mehr gut als schlecht tun, dennoch wünschte ich, dass ich dieses gefühlte Stück Freiheit in mir trüge, selbst zu entscheiden, was ich wann will und nicht mein Über-Ich.
Sport ist Mord habe ich eingangs übrigens nur scherzhaft geschrieben, weil ich mir heute beim Königlichen Speerwerfen (mit der Wii) nach dem Earlen eine Zerrung eingefangen habe. Klar bringt die mich nicht um, aber blöd mit „p“ ist es schon, echt plöt!
Ach so, noch was: ich bin heute unter die „Zwitscherer“ gegangen, soll heißen, dass ich bei Twitter jetzt so etwas wie einen Mäuseblog, in dem man sich pro Beitrag (ähnlich wie SMS) mit 140 Zeichen begnügen muss, führe, wobei ich mir noch nicht sicher bin, in welcher Form ich diesen Pflege, zumal dort einige Arbeitskollegen unterwegs sind.
Wait and see …
Sport ist Mord habe ich eingangs übrigens nur scherzhaft geschrieben, weil ich mir heute beim Königlichen Speerwerfen (mit der Wii) nach dem Earlen eine Zerrung eingefangen habe. Klar bringt die mich nicht um, aber blöd mit „p“ ist es schon, echt plöt!
Ach so, noch was: ich bin heute unter die „Zwitscherer“ gegangen, soll heißen, dass ich bei Twitter jetzt so etwas wie einen Mäuseblog, in dem man sich pro Beitrag (ähnlich wie SMS) mit 140 Zeichen begnügen muss, führe, wobei ich mir noch nicht sicher bin, in welcher Form ich diesen Pflege, zumal dort einige Arbeitskollegen unterwegs sind.
Wait and see …
pattyv - am Samstag, 8. August 2009, 16:44 - Rubrik: Ein neuer Tag
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