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Gibt's ihn oder gibt's ihn nicht?Eigentlich ist er ja schon lange fort, sehr lange, doch erst gestern Morgen trat es mir besonders schmerzlich ins Bewusstsein, als mein Blick einem Sammelsurium von glitzernden Weihnachtsutensilien, roten Nikolauskostüm samt filzigen Rauschebart, silbern glänzenden Lametta und wuchtigen Christbaumkugeln sowie etlich anderen adventalen Gegenständen begegnete und damit meine Erinnerung an einst wachrief.

Ja, damals, ... damals besaß ich den Glauben an den Weihnachtsmann noch.

Inzwischen hat ihn jemand gestohlen gegen sachlich-kühle Vernunft ausgetauscht - diesen wunderbar magischen Moment, der sich mit seinem warmen Zauber über den ganzen Dezember legte und jenen wie im Märchenbuch erschienen ließ, so als wäre ich die Prinzessin, die mit jedem weiter geschriebenen Wort immer mehr pulsierendes Leben erhält und fröhlich durch die Zeilen hüpft.

Nein, es gibt kein Zurück mehr, kein aufgeregtes Warten auf diesen großen und selbstlosen Mann, der gerade zum Jahresende so unglaublich beschäftigt ist, keine Furcht vor dem Antworten auf die Frage, ob ich denn auch brav gewesen sei. Es ist einfach nichts geblieben.

Mittlerweile sind wir, meine beiden Geschwister und ich, selbst groß und erwachsen dazu und ich außerdem Tante von zwei Kindern (2 und 8 Jahre alt), von denen das Ältere bereits anzweifelt, ob der „auf dem Schlitten reisenden Geschenkemann“ echt ist. Das macht mich traurig.
 

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