Um den Geschlechterk(r)ampf noch ein wenig weiter anzufachen und jahrelang falsch gehegten Vorurteilen endlich ihre Bezugsgrundlage zu nehmen, hier nun die absolute Wahrheit über das Fahrvermögen von Frauen, wobei ich explizit betonen möchte, dass folgende Meldung heute Mittag von der Deutschen Presseagentur veröffentlicht wurde.
Frauen sind die besseren Autofahrer. Das jedenfalls ergab der Simulatortest eines britischen Autoversicherers. Danach richteten Frauen weniger Schäden an, gingen geringere Risiken ein und konnten Gefahren besser einschätzen. Außerdem handelten sie sich dem Test zufolge weniger Knöllchen wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen ein. Bei der simulierten Fahrt durch eine normale Stadt wurden Faktoren wie Reaktionsgeschwindigkeit, Risikobereitschaft, aggressives, ungeduldiges oder umsichtiges Fahren bewertet.
Frauen sind die besseren Autofahrer. Das jedenfalls ergab der Simulatortest eines britischen Autoversicherers. Danach richteten Frauen weniger Schäden an, gingen geringere Risiken ein und konnten Gefahren besser einschätzen. Außerdem handelten sie sich dem Test zufolge weniger Knöllchen wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen ein. Bei der simulierten Fahrt durch eine normale Stadt wurden Faktoren wie Reaktionsgeschwindigkeit, Risikobereitschaft, aggressives, ungeduldiges oder umsichtiges Fahren bewertet.
Bloomfield meinte am 4. Sep, 23:54:
Tja, das widerspricht allerdings den Statistiken der deutschen Haftpflichtversicherer. Demnach richten Frauen zwar rein zahlenmäßig weniger Schäden an als Männer, aber wenn man die Schäden auf der Basis der gefahrenen Kilometer vergleicht, was ja der einzig faire Vergleich ist, sind sie mit gut 12 Prozent mehr Schäden dabei ....
wvs_at_re-actio.com meinte am 5. Sep, 00:12:
Wie bei jeder Versuchsanordnung ist ....
zu bedenken, daß die Wirklichkeit nur bedingt wiedergegeben werden kann. Ich stimme meinem Vorredner zu, denn die Statistik habe ich auch gesehen.Nehmen wir einmal an, Menschen über 80 würden getestet, was da wohl herauskäme? Da sie aber selten mehr als 3 - 4.000 Km pro Jahr fahren, sind sie statistisch nicht einmal zu erfassen ....
Außerdem gibt es typische Frauen-Reaktionen:
- Wenden, wo man nicht wenden darf,
- aus Ausfahrten ohne Anhalten herausfahren,
- halten, wo man nicht halten darf,
- sich kreuz-und-quer zum Parken hinstellen, weil es nicht gelingt, das Auto gerade zu ziehen,
- zwei Parkplätze einnehmen, wo nur einer gebraucht würde ....
- sich in letzter Sekunde zum Linksabbiegen entschließen, obwohl an dieser Stelle das Linksabbiegen nicht erlaubt ist ....
pattyv antwortete am 5. Sep, 20:29:
Inwieweit die Versuchsanordnung
repräsentativ erfolgte, vermag ich natürlich nicht zu sagen, ungeachtet dessen vermute ich aber, dass besagter britischer Autoversicherer mit seinem Vorhaben vielleicht doch so etwas wie einen gesellschaftlichen Durchschnitt zu ermitteln versuchte, andernfalls - nehmen wir mal an, er würde vornehmlich die oben beschriebenen Menschen über 80 testen - würde er sich doch selbst lächerlich machen.Und was die typischen Frauen-Reaktionen betrifft: Ich bin mir sicher, dass ich schon einmal wendete, wo man nicht wenden darf und hielt, wo man nicht halten darf, die anderen Reaktionen hingegen erscheinen mir doch sehr fremd.
Was schließe ich nun daraus? Dass ich nur zu zwei Sechstel Frau bin? Ist mir etwas entgangen?
PS: Nicht dass der Eindruck entsteht, ich sei gekränkt. Nein, das bin ich natürlich nicht, wollte, falls es ggf. umgekehrt so angekommen sein sollte, natürlich auch nicht kränken. Eigentlich sind mir Pauschalaussagen sowieso zuwider. Wir sind Menschen: Männer und Frauen, die sich im Umgang miteinander zu arrangieren haben.
thisandthat meinte am 5. Sep, 19:17:
ich würde sagen, dass da viele faktoren mitspielen, nicht nur das geschlecht: alter, erfahrung, ängstlichkeit/sich-selbst-was-beweisen-wollen...eine etwas andere erklärung für die angeblich schlechteren fahrkünste der frau, über die ich vor einiger zeit mal gestolpert bin: es liegt in der natur des mannes, die ganze umgebung im blick zu haben, ein weites blickfeld abdecken zu können etc. weil eine der ursprünglichen hauptaufgaben des mannes die jagd nach säbelzahntigern und ähnlichem war (mann musste sich also anschleichen und selbst kleinigkeiten wahrnehmen, z. b. das zittern eines blattes in weiter entfernung, das ihm die gegenwart eines beutetieres verrät und so das anschleichen ermöglicht. auch das 3d-sehen des mannes ist - aus dem selben grund - angeblich besser ausgeprägt als das der frau. er musste schließlich vorausschauend das gelände ein- und entfernungen abschätzen, um bei der verfolgungsjagd nicht im nachteil zu sein...)
möglicherweise eine ziemlich aus der luft gegriffene theorie, aber andererseits - ja, warum auch nicht ;-)
Perdi antwortete am 5. Sep, 20:00:
Na ja,....
Säbelzahntiger kann ich auch schon von Weitem sehen und das sogar in 3D !!Aber ansonsten habt ihr schon recht!
Ich bin auch eine "Spätberufene" und kann auf eine rege Unfalltätigkeit zurückblicken.
Ich sollte aber wahrscheinlich nicht wie ein 18-jähriger fahren und öfter auf den Tacho schauen ( bei hoher Ps-Zahl, aber manchmal eben lästig! :o )
pattyv antwortete am 5. Sep, 20:52:
@thisandthat: Ohne Dir zu nahe treten zu wollen, ...
die Theorie des Jagens scheint mir doch ein wenig antiquiert, denn während im Jahre 10.000 v. Chr. die gesamte Weltbevölkerung noch vom Jagen und Sammeln lebten, realisierten das im Jahre 1500 n. Chr. nur noch 1 Prozent der Menschen auf diese Art. Und in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts waren es nur noch 0,001 Prozent. Mittlerweile leben wir im 21. Jahrhundert! Die Geburtsstunde des Autos hingegen liegt gerade mal 119 Jahre (1886) zurück. Sicherlich war zu dieser Zeit die geschlechtliche Rollenverteilung im Vergleich zu heute noch eine andere, aber Säbelzahntiger gejagt haben zu diesem Zeitpunkt sicherlich die wenigsten. Und der Gang der Evolution tat sein übriges ...