Seit Tagen wollten wir ihn buchen – den Kletterkurs für Mittwoch. Immer wieder haben wir es aufgeschoben. Unser Kurs wurde kürzlich ja auch mangels Teilnehmer abgesagt. Und da es für den Alternativkurs bisher auch nur zwei Interessenten gab, waren wir uns sicher, dass wir noch einen Platz bekämen. Tja, … vielleicht sollte man das Denken auch einfach denen überlassen, die Ahnung davon haben. Fakt ist, dass der Kurs jetzt nicht mehr ausgeschrieben ist, was zwar nicht zwingend heißt, dass er ausgebucht ist, denn bei den Kursen, bei denen keine Teilnahme mehr möglich ist, steht „Keine freien Plätze“, weshalb ich vermute, dass es sich eher um einen anderen, mir allerdings unerfindlichen Grund handeln muss. Unterm Strich bleibt aber so oder so: unsere Kursteilnahme am Mittwoch, die wir schon fest in unseren Wochenplan eingebaut hatten, ist so erst mal nicht mehr möglich.
Die Alternative zur Alternative heißt deshalb jetzt: Samstag, 26. Juni und Samstag, 3. Juli. Hierzu sei ergänzend hinzugefügt, dass sich der Kurs aus zwei Schulungstagen zusammensetzt. Pässlich in dem Sinn, obwohl Wochenende, sind diese beiden Tage für uns aber auch nicht, da wir zum Beispiel für kommenden Samstag einen Abstecher in Amsterdam eingeplant hatten, da wir das nächste Wochenende eigentlich in Münster verbringen wollten.
Das Fatale an der Sache ist, dass wir aber auch kommendes Wochenende mit unserem Vorhaben wieder scheitern könnten, wenn sich einmal mehr nicht genügend Teilnehmer finden. Einer hat sich bisher angemeldet. Mit uns wären es drei. Vier müssten es aber mindestens sein. Im schlechtesten Fall – wie beim letzten Mal – verläuft es dann so, dass wir am Vorabend Bescheid bekommen, dass der Kurs ausfällt. In diesem speziellen Fall wäre das aber zu einer Zeit, zu der wir eigentlich schon unterwegs nach Münster sein müssten, um dort rechtzeitig der Feier beizuwohnen, die an diesem Tag zelebriert wird. Soll heißen: wenn es ganz dumm läuft, sagen wir für das nächste Wochenende Münster und damit auch Amsterdam ab und bekommen erneut auch noch einen Korb wegen des Kletterkurses.
Aber auch ansonsten warf uns der Tag immer wieder ein paarschmerzende nervenaufreibende Knüppel zwischen die Beine, die uns inzwischen fast haben kapitulieren lassen. Die Laune ist auf jeden Fall dahin. Was ich meine? Mit ein paar Raffinessen und etwas Aufwand lassen sich im Internet relativ günstige Flüge in die USA buchen. Und da wir im Herbst an die Westküste möchten, haben wir uns heute auf die Suche gemacht. Leider ohne Erfolg, da uns ein paar Mal die Schnäppchen innerhalb von wenigen Bruchteilen eines Moments entgingen.
Meinen persönlichen Misserfolg des Tages erlebte ich heute aber auf der Bowlingbahn. Ein Freund von uns feierte seinen runden Geburtstag in der Bowling-Arena. Wir spielten auf vier Bahnen. Nach der ersten Runde kam irgendjemand auf die „glorreiche“ Idee, die Besten (unter ihnen auf eine Frau, die in irgendeiner Liga bowlt) auf einer Bahn spielen zu lassen. Durch Zufall zählte ich dazu. Wohlgemerkt durch Zufall! Schlagartig sank meine Laune, da ich wusste, dass ich verlieren werde. Ich fühlte mich total unter Druck gesetzt, wollte mich ja auch nicht blamieren. Und je mehr ich gut zu sein versuchte, um so mehr scheiterte ich, was letztlich in Tränen endete. Tränen, die ich vor Ärger und Wut auf mich selbst einfach nicht mehr aufhalten konnte.
Die Alternative zur Alternative heißt deshalb jetzt: Samstag, 26. Juni und Samstag, 3. Juli. Hierzu sei ergänzend hinzugefügt, dass sich der Kurs aus zwei Schulungstagen zusammensetzt. Pässlich in dem Sinn, obwohl Wochenende, sind diese beiden Tage für uns aber auch nicht, da wir zum Beispiel für kommenden Samstag einen Abstecher in Amsterdam eingeplant hatten, da wir das nächste Wochenende eigentlich in Münster verbringen wollten.
Das Fatale an der Sache ist, dass wir aber auch kommendes Wochenende mit unserem Vorhaben wieder scheitern könnten, wenn sich einmal mehr nicht genügend Teilnehmer finden. Einer hat sich bisher angemeldet. Mit uns wären es drei. Vier müssten es aber mindestens sein. Im schlechtesten Fall – wie beim letzten Mal – verläuft es dann so, dass wir am Vorabend Bescheid bekommen, dass der Kurs ausfällt. In diesem speziellen Fall wäre das aber zu einer Zeit, zu der wir eigentlich schon unterwegs nach Münster sein müssten, um dort rechtzeitig der Feier beizuwohnen, die an diesem Tag zelebriert wird. Soll heißen: wenn es ganz dumm läuft, sagen wir für das nächste Wochenende Münster und damit auch Amsterdam ab und bekommen erneut auch noch einen Korb wegen des Kletterkurses.
Aber auch ansonsten warf uns der Tag immer wieder ein paar
Meinen persönlichen Misserfolg des Tages erlebte ich heute aber auf der Bowlingbahn. Ein Freund von uns feierte seinen runden Geburtstag in der Bowling-Arena. Wir spielten auf vier Bahnen. Nach der ersten Runde kam irgendjemand auf die „glorreiche“ Idee, die Besten (unter ihnen auf eine Frau, die in irgendeiner Liga bowlt) auf einer Bahn spielen zu lassen. Durch Zufall zählte ich dazu. Wohlgemerkt durch Zufall! Schlagartig sank meine Laune, da ich wusste, dass ich verlieren werde. Ich fühlte mich total unter Druck gesetzt, wollte mich ja auch nicht blamieren. Und je mehr ich gut zu sein versuchte, um so mehr scheiterte ich, was letztlich in Tränen endete. Tränen, die ich vor Ärger und Wut auf mich selbst einfach nicht mehr aufhalten konnte.pattyv - am Samstag, 19. Juni 2010, 23:19 - Rubrik: Aergerlich
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Es hat seinen Weg wieder zurück zu uns gefunden – das Glück, mit dessen Hilfe wir heute ein Superschnäppchen gemacht haben, welches uns schon nächsten Monat für ein paar Tage in die finnische Hauptstadt katapultiert.
Und wenn alles gut geht, haben wir heute in einer Woche unseren ersten Kurstag für den Kletterschein.
Und wenn alles gut geht, haben wir heute in einer Woche unseren ersten Kurstag für den Kletterschein.
pattyv - am Mittwoch, 16. Juni 2010, 20:55 - Rubrik: Ein neuer Tag
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Gestern Glück, vorgestern Glück. War ja klar, dass das nicht so weitergehen konnte. Schade, denn eigentlich hätten wir nur noch den heutigen Tag gebraucht, denn schon ab morgen schallt der Ruf der Pflicht wieder als Echo aus den Bergen, in den wir uns heute noch tummelten.„Wer fährt denn heute auf den Wendelstein?“, hatte uns der Busfahrer noch gefragt, als wir von unserer Bergtour wieder im Tal waren. „Heut sieht man doch gar nichts“. Recht hat er. Und doch, was hätten wir tun sollen? Auf schöneres Wetter warten? Wann und wo?
Laut seinen Auskünften gibt es ohnehin nur 20 Tage im Jahr, an denen das Wetter auf dem Berg eine grandiose Fernsicht verspricht. Und da es die Internetseite www.heute-ist-einer-dieser-formidablen-20-Tage-auf-dem-wendelstein.de noch nicht gibt und wir ohnehin nur noch diesen einen Tag hatten, dachten wir uns: besser bei Nebel auf dem Berg gewesen zu sein, als gar nicht. Aber das Wetter war leider nicht das einzige, das uns heute nicht hold war. Nein, bedauerlicher Weise auch Deutschlands höchstes Naturjuwel, die Schauhöhle auf dem Wendelstein, die noch bis im Juli energieeffizienter in Szene gesetzt wird. Hierüber war ich wirklich sehr traurig, weil ich mich rein aufgrund der im Vorfeld gesehenen Bilder schon sehr darauf gefreut habe.Die Fahrt mit der ältesten Zahnradbahn Deutschlands hingegen, die sich keuchend den Weg nach oben kämpfte, war umso beeindruckender, zumal sie in 25 Minuten Fahrzeit rund 1200 Höhenmeter bei einer Steigung von 27,5 Prozent zu überwinden hat.
Auf knapp 1800 Metern angekommen tauschten wir schließlich die Klarsicht vom Tal gegen feinen Aerosol-Nebel, dessen feuchter Schleier sich innerhalb von Minuten in unserer Kleidung und unseren Haaren festsog. Die Hand vor Augen war zwar zu erkennen, vielmehr aber auch nicht. Letztlich konnten wir fast immer nur erahnen, wo wir unseren nächsten Schritt hintun, was angesichts der weitestgehend Natur belassenen Wege zweifelsohne aufregend war. Witzig war auch die Szene, als wir in greifbarere Nähe immer wieder Glockenbimmeln vernahmen und darauf tippten, dass es Kühe, die uns im Tal zuhauf begegneten, sein müssten, es letztlich aber doch Schafe waren. Insofern war unser kleiner Spaziergang in den Höhen immer wieder von Überraschungen geprägt.Bedingt durch die Tatsache, dass wir in den vergangenen Tagen stets unterwegs waren, hatten wir von der großzügig gestalteten Hotelanlage außer unserem eigenen Zimmer nur noch den Frühstücksraum gesehen, was wir heute Morgen kurz vor der Abreise zum Anlass nahmen, uns einmal die Übernachtungsstätte genauer anzusehen, die alleine mit drei Schwimmbädern und einem überdimensionalen Fitnessraum auch einen Grund zum Verweilen im Hause geboten hätte. Bedauert in dem Sinne haben wir die unterlassene Inanspruchnahme dieser Annehmlichkeiten aber nicht.
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Wie schon seit ein paar Jahren üblich, planen wir mindestens ein Mal pro Jahr einen Besuch einer Landes- bzw. Bundesgartenschau in unseren Terminkalender ein, was nicht damit zusammenhängt, dass wir einen grünen Daumen oder ein besonderes Faible für Gartengestaltung haben (wie auch ohne Garten?), sondern eher damit, dass uns das spielerische, lehrreiche und innovative Ambiente vor Ort gefällt. Das war auch der Grund, warum wir uns schon zu Beginn des Jahres die Landesgartenschau in Rosenheim vorgemerkt hatten, des Weiteren aber auch die hessische in Bad Nauheim sowie die in Villingen-Schwenningen in Baden-Württemberg.
Bedingt durch die Tatsache, dass Rosenheim von unserem derzeitigen Aufenthaltsort nur 45 Kilometer entfernt liegt, war klar, dass wir an diesem Wochenende dort auch die Landesgartenschau besuchen werden, die in Anlehnung an den Fluss, der durch die Stadt fließt, mit dem Motto „Innspiration“ lockt. Und wahrlich: Faszination der Natur, Spiel und Spaß, Entspannung und Unterhaltung im Zeichen von Wasser, Holz, Feuer, Erde und Metall prägen den Charakter des farbenprächtigen Gartenfestes an Mangfall und Inn, in dessen Bann wir uns heute gerne haben ziehen lassen.Veranstaltungshöhepunkt des Tages war die Süddeutsche Schülerkajakmeisterschaft, der wir fast hautnah beiwohnten, was ich gerade aufgrund dieser Nähe sehr spannend fand, denn während mir die Strecke rein optisch recht kurz - und damit auch nicht so kräftezehrend - erschien, signalisierte die Mienensprache der um jede Sekunde kämpfenden Teilnehmer etwas völlig Konträres.
Interessant war zudem das Gespräch mit dem Imker, der uns ausführlich über das Leben der Bienenvölker informierte und auf all meine Fragen geduldig antwortete. So erfuhr ich beispielsweise, dass Wespen aggressive Raubtiere sind, die sich von Bienen, Fliegen und Schmetterlingen ernähren. Nicht minder kurzweilig waren die Wasserspielplätze, die uns bei der mittäglichen Hitze kühlende Erfrischung boten. Und als unsere Beine zwischendurch nach ein wenig Erholung lechzten, ließen wir uns einige Male in diversen höchst behaglichen Ruheoasen (Schaukeln, Hängematten, Säcken, die sich beim Reinlegen den Körperkonturen anpassen, Liegestühlen, etc.) nieder.
Kurzum - ein weiterer fideler Tag an diesem Wochenende, den wir morgen mit einem Besuch am Wendelstein krönen wollen, gleichwohl das Wetter sich inzwischen zugezogen hat und die Temperaturen drastisch sanken. Eigentlich wollten wir morgen, da wir es heute zeitlich nicht mehr geschafft haben, zum Schloss Neuschwanstein UND zum Wendelstein, was wir, da wir morgen ja auch wieder zurückfahren, aber gewiss nicht realisieren können. Abenteuerlicher klingt auf jeden Fall der Wendelstein, den wir mit der Zahnradbahn erklimmen möchten. Die wenigen Bilder, die ich bisher dazu gesehen habe, sind naturgewaltig. Insofern hoffen wir jetzt darauf, dass die Wettervorhersage für den Süden Bayerns morgen auf keinen Fall stimmt, da das Prospekt auf witterungsbedingte Einschränkungen hinweist.
Erfreuliche und heitere Randbemerkungen:
- Auf unserem Weg nach Rosenheim haben wir per Zufall einen kleinen Hügel mit saftigen Walderdbeeren entdeckt. Köstlich!
- Durch einen weiteren Zufall habe ich heute genau die Badeschuhe entdeckt, nach denen ich schon so lange vergebens gesucht habe. Und mit 7 Euro waren sie zudem das Superschnäppchen des Tages.
- In Rosenheim haben wir einen Laden mit dem Namen „Lieblings.Friseur“ gesehen, der Damenbekleidung verkauft. Beweisfoto gibt’s!
- Der Getränkemarkt um die Ecke heißt „Durschty“, die unweit davon entfernt liegende Pizzeria „Paparazzi“
Und, welch Überraschung, die genau jetzt von draußen tönt und leuchtet:
- Das Ende des heutigen Tages wird nicht mit einer Flasche Sekt, sondern mit einem Feuerwerk besiegelt, dem wir mit gutem Blick von unserem Balkon beiwohnen können.
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Was für ein gelungener Tag! Und das obwohl ich Geburtstag habe!!! Unerwartete Krönung des Tages war die gekühlte Flasche Sekt, die uns – anbei mit einer persönlich auf meinen Namen gedruckten Geburtstagskarte - abends nach unserer Rückkehr ins Hotel im Zimmer erwartete. Wow! Was für ein Service! Schade nur, dass ich keinen Alkohol trinke. Auf dem großzügigen und komfortabel gestalteten Balkon unseres Zimmers mit Ausblick in die Alpen wäre die Szenerie mit einem Gläschen Sekt in Ehren gewiss ein genussreicher gewesen. Alternativ und nicht minder berauscht von den Erlebnissen des Tages haben wir die Kulisse stattdessen aber auch so – alkoholfrei - genießen können.O.k., ich muss zugeben, dass der Tag doch etwas anders als erwartet verlief, zumal wir meinetwegen erst 2,5 Stunden später aufbrachen, als wir es geplant hatten. Hintergrund war der, dass ich, als ich heute Morgen meinen PC anschaltete, unerwartet viel Geburtstagspost hatte, was vornehmlich daran lag, dass ich bei vielen sozialen Netzwerken aktiv bin und die User dort oftmals auf einen anstehenden Geburtstag hingewiesen werden. Da ich höflich sein wollte, fing ich an, mich für die einzelnen Glückwünsche zu bedanken, was letztlich dazu führte, dass immer mehr Zeit verstrich. Egal. Irgendwann, eben erwähnte 2,5 Stunden später, saßen wir dann endlich Richtung Süden im Auto. Die vor uns liegenden 340 Kilometer erschienen mir aufgrund des einen oder anderen Anrufs aber auch recht kurzweilig, so dass wir letztlich am frühen Nachmittag unser Ziel erreichten.
Nach dem Einchecken brachten wir kurz unseren Koffer nach oben, um das Hotel umgehend wieder zu verlassen, schließlich wollten wir uns die Gegend, allem voran aber auch den unmittelbar an das Hotel grenzenden Tegernsee, ansehen. Nach einem kleinen Spaziergang an der Promenade, einer erquickenden Abkühlung im Tegernsee und den ersten Aufnahmen (Foto & Video), entschlossen wir uns kurzerhand für eine 1,5-stündige Bootsrundfahrt, bei der wir uns die Sonne ins Gesicht haben scheinen und den Wind um die Nase haben blasen lassen, was angesichts der Hitze eine erfrischende Idee war. Erfrischend auch insofern, als dass uns die fotogenen Motive am Horizont bequem „zugeschifft“ wurden.Und da Seeluft ja bekanntermaßen hungrig macht und wir zudem seit Stunden nichts gegessen hatten, machten wir uns im Anschluss auf die Suche nach einem netten Lokal. Hilfe dabei bekamen wir von einer einheimischen Bewohnerin aus Gmund, die uns wertvolle Empfehlungen aussprach, von denen wir eine, die Ostiner Stube, ausprobierten. Und wahrlich, die Passantin hatte im wahrsten Sinne des Wortes Geschmack. Ohne sie hätten wir das Lokal mit Biergarten gar nicht erst aufgesucht bzw. gefunden (Wie auch? Er lag ja völlig abseits von unserer Wegesroute, wenn auch nicht weit entfernt davon) - und damit einem besonders schmackhaften Abend vorgebeugt. Manchmal scheint uns das Glück echt hold.
Und jetzt? Jetzt freue ich mich einfach auf meine erste Nacht in einem Himmelbett, in welchem ich – alleine aufgrund des Namens - bestimmt auch himmlische Ruhe finde.
In diesem Sinne zunächst einmal „Gute Nacht“ und liebliche Träume.
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Was für ein Geschenk! Ein echter Rizzi. Ich bin begeistert.
pattyv - am Freitag, 11. Juni 2010, 10:22 - Rubrik: Kaum zu glauben
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Einmal im Jahr – es sei denn es handelt sich um Schaltjahr Geborene – kann man sich diesem einen speziellen Tag, über den sich Kinder und Jugendliche sicherlich noch freuen, nicht entziehen. Morgen ist es auch bei mir mal wieder soweit, was ich nicht deshalb erwähne, um Gratulanten zu erheischen, sondern eher im Gegenteil, weil ich ein Problem mit diesem Tag, der mich kalendarisch ungewollt immer älter werden lässt, habe.
Vermutlich ist es ohnehin ein Geschlechtsproblem. Nicht umsonst kursieren im Volksmund Sprüche wie diese, dass Männer mit zunehmendem Alter reifer und Frauen einfach nur älter, im Sinne von verbrauchter oder sogar unbrauchbar, werden, wobei die letzte Formulierung nur eine subjektive von mir ist. Zumindest in punkto biologischer Uhr ist es so, dass die Fertilitätskurve schon ab 30 Jahren zu fallen beginnt und man mit 40+ diesbezüglich nicht wirklich mehr zu den jungen Hasen gehört, gleichwohl man vielleicht gerade erstmal die Hälfte der Lebenszeit verwirkt hat.
Ich kann nicht sagen, wo all die Jahre hin sind. Schon den 30. Geburtstag fand ich damals (vor über einem Jahrzehnt!) brutal, weil ich nicht glauben wollte und konnte, dass ich nun tatsächlich schon so alt sein sollte. Und heute? Heute wünschte ich vielleicht, dass ich „erst“ 30 wäre, aber selbst das erscheint mit aus der heutiger Sicht gefühlt zu alt. Wenn die berühmte Fee vorbeikäme, würde ich mir 25 wünschen. Damit würde ich mich „richtig“ und in dieser Welt „passend“ fühlen, obwohl meine körperlichen Gebrechen inzwischen längst auf das fortgeschrittene Alter verweisen.
Lassen wir’s.
Ich kann mich dem Tag ohnehin nicht entziehen.
Das einzig Tröstliche ist, dass wir den morgigen Tag, eigentlich das ganze Wochenende, wenigstens nicht zuhause verbringen, da wir bereits morgen früh zum Tegernsee aufbrechen. Vielleicht gelingt es mir ja mit etwas Geschick, die ungewollten Jahre in den Tiefen des Gewässers zu versenken.
Die Hoffnung stirbt ja bekanntermaßen zuletzt.
Vermutlich ist es ohnehin ein Geschlechtsproblem. Nicht umsonst kursieren im Volksmund Sprüche wie diese, dass Männer mit zunehmendem Alter reifer und Frauen einfach nur älter, im Sinne von verbrauchter oder sogar unbrauchbar, werden, wobei die letzte Formulierung nur eine subjektive von mir ist. Zumindest in punkto biologischer Uhr ist es so, dass die Fertilitätskurve schon ab 30 Jahren zu fallen beginnt und man mit 40+ diesbezüglich nicht wirklich mehr zu den jungen Hasen gehört, gleichwohl man vielleicht gerade erstmal die Hälfte der Lebenszeit verwirkt hat.
Ich kann nicht sagen, wo all die Jahre hin sind. Schon den 30. Geburtstag fand ich damals (vor über einem Jahrzehnt!) brutal, weil ich nicht glauben wollte und konnte, dass ich nun tatsächlich schon so alt sein sollte. Und heute? Heute wünschte ich vielleicht, dass ich „erst“ 30 wäre, aber selbst das erscheint mit aus der heutiger Sicht gefühlt zu alt. Wenn die berühmte Fee vorbeikäme, würde ich mir 25 wünschen. Damit würde ich mich „richtig“ und in dieser Welt „passend“ fühlen, obwohl meine körperlichen Gebrechen inzwischen längst auf das fortgeschrittene Alter verweisen.
Lassen wir’s.
Ich kann mich dem Tag ohnehin nicht entziehen.
Das einzig Tröstliche ist, dass wir den morgigen Tag, eigentlich das ganze Wochenende, wenigstens nicht zuhause verbringen, da wir bereits morgen früh zum Tegernsee aufbrechen. Vielleicht gelingt es mir ja mit etwas Geschick, die ungewollten Jahre in den Tiefen des Gewässers zu versenken.
Die Hoffnung stirbt ja bekanntermaßen zuletzt.
pattyv - am Donnerstag, 10. Juni 2010, 15:35 - Rubrik: Ein neuer Tag
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Mist. Aber ehrlich! Jetzt habe ich mich so auf morgen gefreut. Leider vergebens, denn eben rief uns der Kursleiter vom morgigen Lehrgang an und sagte den Kurs aufgrund zu geringer Teilnehmerzahl ab, da wir die einzigen beiden gewesen wären, was mich aber in keinster Weise gestört hätte, da die Maximalzahl des Kurses ohnehin bei sechs Personen lag.
Schade! Die frühestens Alternativen gibt es erst in zwei Wochen.
Schade! Die frühestens Alternativen gibt es erst in zwei Wochen.
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Schnürschuhe oder Klettverschluss? Das war bis gestern eine der zentralen Fragen beim Kauf der Kletterschuhe, die wir uns neben einem Klettergurt und HMS-Karabiner zugelegt haben. Mit dem Seil, das mit erstaunlichen 300 bis 400 Euro zu Buche schlagen wird, warten wir noch so lange, bis wir die beiden Kletterscheine in der Tasche haben, denn vorher dürfen wir ohnehin nicht selbst das Seil oben anbringen. Was das Sicherungysystem betrifft, werden wir morgen – im ersten Teil des ersten Toprope-Kurses – sicherlich Näheres erfahren und uns demgemäß dann auch recht rasch für eines entscheiden. Im Vorfeld ohne fachkundige Rücksprache wollten wir das nämlich nicht. Obwohl: was heißt „ohne fachkundige Rücksprache“? Fachkundige Rücksprache in dem Sinne hatten wir ja, als wir uns gestern die Jahresmarke im Kletterzentrum besorgt haben und uns mit einem Ladenbesitzer, der Kletterausrüstung verkauft, unterhielten. Genau jener meinte aber, dass wir erst den Kurs abwarten sollen und dann vermutlich auf das Sicherungssystem zurückgreifen werden, mit welchem wir es gelernt bekommen.
Zurück zu den Schuhen. Klar hatten wir uns auch in Bezug auf die Schuhe vorher eingelesen und uns ein Bild zu machen versucht, welche für uns die Richtigen sind. Alle Details einzeln aufzuführen würde an dieser Stelle den Rahmen sprengen und auch gar nicht dahin führen, wo ich hin möchte, weswegen ich auch nur ein randbezogenes Detail aufgreife. Jenes, das mir gestern erstmals spürbar bewusst wurde. Schuhe, die zu klein sind! Natürlich habe ich davon gelesen, dass Kletterer sich ihre Schuhe wegen der optimalen Druckübertragung und des besseren Gefühls für die zu erklimmende Wand 1 bis 2 Schuhnummern kleiner kaufen. Als mein Fuß gestern aber das erste Mal selbst in solch einem Schuh steckte und dieses unbequeme Gefühl leibhaftig zu spüren bekam, wusste ich unmittelbar, warum der Trend Kletterverschluss heißt – die Leute wollen raus aus ihren Schuhen. Morgens hatte mir genau das noch der Ladenbesitzer auf meine Frage hin „wann ziehen Kletterer denn eigentlich ihre Schuhe aus?“ geantwortet, als ich völlig unbedarft äußerte, dass man doch eigentlich nur zum Klettern in die Halle kommt und es da keinen Grund gäbe, die Schuhe andauernd an- und auszuziehen. Hintergrund war der, dass ich mir eigentlich ein Schnürschuh zuzulegen gedachte. Tja, weit gefehlt. „Eigentlich ziehen die Leute ihre Schuhe nach jeder Route aus“, meinte dieser.
Wie bereits gesagt. Nachdem ich gestern meine Kletterschuhe anhatte, war mir sofort klar warum. Zeitgleich drängte sich mir der verwegene Gedanke auf, dass in jedem Kletterer, auch wenn sich die Schuhe wohl noch etwas weiten werden, auch ein kleiner Masochist stecken muss. Wie sonst könnte man sich das antun?
Aber gut, noch spricht hier der totale Laie, der von nichts eine Ahnung hat und seinen unspezifischen Gedanken Raum verschafft. Vermutlich wird auf dem Weg nach oben schon so viel Adrenalin ausgeschüttet, dass man den Schmerz in den Füßen vergisst.
Zurück zu den Schuhen. Klar hatten wir uns auch in Bezug auf die Schuhe vorher eingelesen und uns ein Bild zu machen versucht, welche für uns die Richtigen sind. Alle Details einzeln aufzuführen würde an dieser Stelle den Rahmen sprengen und auch gar nicht dahin führen, wo ich hin möchte, weswegen ich auch nur ein randbezogenes Detail aufgreife. Jenes, das mir gestern erstmals spürbar bewusst wurde. Schuhe, die zu klein sind! Natürlich habe ich davon gelesen, dass Kletterer sich ihre Schuhe wegen der optimalen Druckübertragung und des besseren Gefühls für die zu erklimmende Wand 1 bis 2 Schuhnummern kleiner kaufen. Als mein Fuß gestern aber das erste Mal selbst in solch einem Schuh steckte und dieses unbequeme Gefühl leibhaftig zu spüren bekam, wusste ich unmittelbar, warum der Trend Kletterverschluss heißt – die Leute wollen raus aus ihren Schuhen. Morgens hatte mir genau das noch der Ladenbesitzer auf meine Frage hin „wann ziehen Kletterer denn eigentlich ihre Schuhe aus?“ geantwortet, als ich völlig unbedarft äußerte, dass man doch eigentlich nur zum Klettern in die Halle kommt und es da keinen Grund gäbe, die Schuhe andauernd an- und auszuziehen. Hintergrund war der, dass ich mir eigentlich ein Schnürschuh zuzulegen gedachte. Tja, weit gefehlt. „Eigentlich ziehen die Leute ihre Schuhe nach jeder Route aus“, meinte dieser.
Wie bereits gesagt. Nachdem ich gestern meine Kletterschuhe anhatte, war mir sofort klar warum. Zeitgleich drängte sich mir der verwegene Gedanke auf, dass in jedem Kletterer, auch wenn sich die Schuhe wohl noch etwas weiten werden, auch ein kleiner Masochist stecken muss. Wie sonst könnte man sich das antun?
Aber gut, noch spricht hier der totale Laie, der von nichts eine Ahnung hat und seinen unspezifischen Gedanken Raum verschafft. Vermutlich wird auf dem Weg nach oben schon so viel Adrenalin ausgeschüttet, dass man den Schmerz in den Füßen vergisst.
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